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Syrien
US-Luftwaffe zerstört Hunderte Öltanklaster des IS

IS in Syrien: US-Luftwaffe zerstört Öltanklaster
Auch Russland versucht, durch Angriffe auf Ölfelder diese Einnahmequelle des IS zu zerstören. Das Bild, das aus einem vom russischen Verteidigungsministerium zur Verfügung gestellten Video stammen soll, soll eine Explosion in einer Öl-Raffinerie zeigen. FOTO: afp, pav
Washington. Die US-Luftwaffe hat nach eigenen Angaben am Wochenende 283 Öltanklaster der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien zerstört. Durch den Schlag soll deren Finanzkraft geschwächt werden, denn der Ölschmuggel ist eine wichtige Einnahmequelle für die Terrormiliz.

Die Angriffe am Samstag seien im Osten Syriens zwischen Hassaka und Deir Essor erfolgt, teilte das Pentagon am Montag mit. Der Ölschmuggel bringt der IS-Miliz Schätzungen zufolge jährlich 500 Millionen Dollar (469 Millionen Euro) ein.

In der vergangenen Woche hatte die US-Luftwaffe bereits 116 Öltanklaster der IS-Miliz zerstört. Bei ihren Angriffen werfen die Kampfflugzeuge nach Angaben des Pentagon zunächst im Tiefflug Flugblätter ab, in denen die Fahrer der Laster zur Flucht aufgefordert werden. Bei den Fahrern handele es sich oft nicht um Dschihadisten, hieß es.

Auch Russland fliegt weiter Luftangriffe auf Stationen des IS in Syrien, unter anderem auch auf Ölfelder. Am Freitag hatte die russische Regierung gemeldet, bei einem Luftangriff seien mehr als 600 IS-Milizen ums Leben gekommen.

(lsa/AFP)
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