| 18.23 Uhr

Simbabwe
Kein Gerichtsverfahren gegen Cecil-Jäger

Trauer und Wut nach dem Tod von Löwe Cecil
Trauer und Wut nach dem Tod von Löwe Cecil FOTO: ap
Harare. Drei Monate nach der Tötung des Löwen Cecil in Simbabwe braucht der US-Großwildjäger Walter Palmer keine rechtlichen Konsequenzen mehr in Afrika zu fürchten. Es wird kein Verfahren geben.

Umweltministerin Oppah Muchinguri Kashiri erklärte der Deutschen Presse-Agentur am Montag, Palmers Unterlagen seien korrekt gewesen, als er in Hwange Cecil erlegte. "Ja, wir haben beschlossen, den Fall zu schließen - er hat unnötige Aufregung verursacht." Die Behörden des Landes hatten zunächst erklärt, sie wollten eine Auslieferung Palmers beantragen.

Im Juli hatte der Zahnarzt mit einem örtlichen Jagdhelfer den wegen seiner schwarzen Mähne bekannten Löwen mit einem Trick aus dem Hwange-Nationalpark gelockt und dann erlegt.

Der Fall sorgte weltweit für Aufsehen. Palmer hatte Berichten zufolge im Juli umgerechnet rund 45.000 Euro für die Jagd bezahlt. Außerhalb des Schutzgebietes, in dem die Jagd verboten ist, soll er zunächst mit Pfeil und Bogen auf das Tier geschossen haben.

Erst viele Stunden später soll er es mit einem Schuss von seinen Qualen erlöst haben.

(dpa)
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