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Nach anonymer Anzeige
Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Stones-Freikarten

Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt wegen Stones-Freikarten
Die Rolling Stones - hier bei einem Konzert in Düsseldorf. FOTO: Endermann, Andreas
Hamburg. Nach dem Rolling-Stones-Konzert in Hamburg ermittelt nun die Staatsanwaltschaft. Der Grund: Das Bezirksamt Hamburg-Nord - die Genehmigungsbehörde - hatte laut Medienberichten 100 Freitickets bekommen.

Die Behörde habe ein Ermittlungsverfahren wegen einer anonymen Anzeige eingeleitet, erklärte Staatsanwaltschaftssprecherin Nana Frombach am Samstag.

Der stellvertretende Bezirksamtsleiter Tom Oelrichs sagte dem "Spiegel", die Gratistickets seien ihnen vom Konzertveranstalter als "Arbeitskarten" angeboten worden mit dem Hinweis, dies sei "langjährige branchenübliche Praxis".

Gegen wen sich die Ermittlungen richten und um welchen strafrechtlichen Vorwurf es sich handelt, wollte Frombach nicht sagen. Bei dem Konzert im September im Hamburger Stadtpark hatten 82.000 Fans die Band gefeiert.

(das/dpa)
 
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