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"The World's End"
Eine Nacht, zwölf Pubs, zwölf Bier

Berlin. RTL zeigt eine britische Komödie über Männer in der Midlife-Crisis, Alkohol und eine Alien-Invasion.

Wenn fünf Kerle einen drauf machen wollen, darf sich ihnen nichts in den Weg stellen - selbst wenn sie dabei draufgehen könnten.

Simon Pegg ("Star Trek"), Nick Frost ("Radio Rock Revolution") und Regisseur Edgar Wright ("Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt") haben für den dritten und letzten Teil ihrer "Cornetto"- oder auch "Blut und Eiscreme"-Trilogie die Zutaten für ein apokalyptisches Endzeit-Szenario explosiv zusammengemixt. Nach Zombie-Splatter ("Shaun of The Dead") und Cop-Thriller ("Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis") nehmen sich die drei Hit-Macher mit "The World's End" das Sci-Fi-Genre der 50er bis 70er Jahre vor. RTL zeigt den Film von 2013 in einer Free-TV-Premiere.

Pegg spielt Gary King. Und der möchte zurück in die Vergangenheit. Denn er hieß nicht nur so, er war der "King". Doch das war in den 90er Jahren. In seiner Clique. An seiner Schule. Inzwischen ist er eine gealterte, aber nicht altern wollende Version seiner selbst.

Er hat die 40 erreicht und nichts aus seinem Leben gemacht. Im Gegensatz zu seinen ehemals besten Freunden. Peter (Eddie Marsan) ist Autohändler, Oliver (Martin Freeman) Makler, Steven (Paddy Considine) Architekt und Peter (Nick Frost) Partner einer Anwaltskanzlei.

King möchte noch einmal die größte Nacht seines Lebens erleben. Denn so grandios die - "Die Goldene Meile" genannte - Zech-Tour zum Schulabschluss in Kings Erinnerung war, so sehr hat sie einen Makel. Die fünf Freunde hatten ihr Ziel nicht erreicht: eine Nacht, zwölf Pubs, zwölf Bier.

Diesmal will King bis ins letzte Pub kommen, das "World's End". Aus Verbundenheit machen alle mit. Es gilt: Das Ziel ist der Weg. Da lässt sich King auch nicht von einer Alien-Invasion aufhalten. Zusammenhalten oder sterben, heißt es.

Wie schon die beiden Vorgängerfilme ist "The World's End" keine tumbe Parodie, sondern eine humorvolle Verbeugung vor dem jeweiligen Genre - diesmal das des sozialkritischen Science-Fiction-Kinos.

"The World's End" strotzt vor Anspielungen, bösen Gags, heftigen Prügeleien und der Botschaft, wie wichtig echte Freundschaft ist.

"The World's End", RTL, Sa., 22 Uhr

(dpa)
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