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"The 100" auf ProSieben
Versuchskaninchen auf der Erde

The 100 auf Pro7 zeigt Jugendliche als Versuchskaninchen auf der Erde
"The 100" sind hundert verurteilte Jugendliche auf einem Himmelfahrtskommando. FOTO: ProSieben / Warner Brothers
Unterföhring. Nach einem Atomkrieg leben die Menschen im All - bis "The 100" zurückgeschickt werden. 100 verurteilte Jugendliche. Wir zeigen, was die Zuschauer zum Staffelstart der neuen Serie auf ProSieben erwarten können.

Vor 97 Jahren machte ein Atomkrieg die Erde unbewohnbar. Seither leben die letzten Menschen auf der Raumstation "Ark". Allerdings wird jetzt wortwörtlich die Luft zum Atmen durch die Überbevölkerung knapp. Vergeblich hat die zunehmend verzweifelte Führung der Ark unter Kanzler Jaha (Isaiah Washington) selbst für die geringsten Vergehen die Todesstrafe verhängt.

Nun sollen zur Rettung der Menschheit ausgerechnet 100 verurteilte Jugendliche in einem Himmelfahrtskommando auf die Erde geschickt werden. Sie sollen vor Ort testen, ob wieder Leben möglich ist. Als Belohnung winkt die Löschung ihrer Straftaten aus den Akten.

Spaltung der "100" in zwei feindliche Lager

Doch gleich zu Beginn der Aktion läuft nichts wie geplant: Die Raumkapsel landet an der falschen Stelle, die Funkverbindung zur Ark bricht ab. Ab sofort sind "die 100" auf sich allein gestellt. Doch statt gemeinsam ums Überleben zu kämpfen, spaltet sich die Gruppe in zwei feindliche Lager.

Während die vernünftige Clarke (Eliza Taylor) mit Gleichgesinnten versucht, den Kontakt zum Mutterschiff wiederherzustellen und dem ursprünglichen Plan folgt, rebellieren viele der Jugendlichen unter der Führung des charismatischen Bellamy (Bob Morley) gegen die Kontrolle aus dem Erdorbit.

Der gefährliche Aufrührer schreckt auch vor Gewalt nicht zurück, um die Macht an sich zu reißen. Auf der Suche nach Vorräten in der Wildnis stellt sich jedoch schnell heraus, dass der zerstrittene Erkundungstrupp nicht allein auf der Erde ist.

Mischung aus "The Hunger Games" und "Lost"

ProSieben zeigt die Deutschland-Premiere der ersten Staffel von "The 100" ab heute immer mittwochs - zum Start einmalig mit drei Folgen, danach in Doppelfolgen. Die Serie ist eine Mischung aus "The Hunger Games" und "Lost" und basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Kass Morgan. Erst nach Produktionsbeginn für die erste Staffel baute die US-Autorin den Stoff zur Trilogie aus.

Während im Roman die Handlung 300 Jahre nach der Nuklearkatastrophe beginnt, sind es in der Serie nur knapp 100. Einige der Charaktere sind nach berühmten Science-Fiction-Autoren benannt, so wie "Clarke" (Arthur C. Clarke), "Octavia" (Octavia Butler) oder "Wells" (H.G. Wells).

In den USA wurde die erste Staffel ab März 2014 ausgestrahlt. Im Januar 2015 wurde eine dritte Staffel in Auftrag gegeben. Im Schnitt 1,85 Millionen sahen in den USA die erste Staffel, die zweite 1,54 Millionen.

Die erste Folge von "The 100" zeigt ProSieben im deutschen Fernsehen am Mittwochabend um 20.15 Uhr.

Quelle: RP
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