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München
Und ewig streitet der Bürgermeister

München. Heute startet die 15. Staffel von "Um Himmels Willen" mit Fritz Wepper und Janina Hartwig. Von Cordula Dieckmann

Schwester Hanna ist gut gelaunt - was sonst? Auch wenn Bürgermeister Wöller mal wieder mit seinen Eskapaden für Chaos sorgt, die Klosterschwester hat alles im Griff, wie eh und je. Fans der ARD-Serie "Um Himmels Willen" mit Fritz Wepper und Janina Hartwig in den Hauptrollen können sich auf 13 neue Folgen in altbewährter Manier freuen. Gleich zu Beginn wird Wöller dazu verurteilt, 100 Sozialstunden abzuleisten - ausgerechnet im Kloster. Zum 15. Mal startet heute eine neue Staffel im Ersten - ein Dauerbrenner, der sich seit Jahren an diesem Sendeplatz behauptet und als eine der erfolgreichsten Serien im deutschen Fernsehen gilt.

Matthias Walther, Geschäftsführer der neuen deutschen Filmgesellschaft (ndf) in München, glaubt nicht, dass die Themen knapp werden. "Da wir in unserer kleinen Welt in Kalthental in komödiantischer Form die Probleme der Welt spiegeln, geht uns der Stoff nicht aus", ist der Filmemacher überzeugt. "Auch in den Hauptcharakteren steckt noch viel Potenzial." Dass die Zuschauer mitunter andere Sendungen vorziehen, sieht Walther gelassen. Die von Claudia Sihler-Rosei produzierte Serie ist vom Erfolg verwöhnt. Weil es so gut läuft, soll vieles auch in der neuen Staffel beim Alten bleiben. "Aber wir wollen in der kommenden Staffel den Geschichten noch mehr Tempo geben." Im Mai starten die Dreharbeiten für die 16. Staffel.

Die aktuellen Folgen nach den Drehbüchern von Jürgen Werner haben einiges zu bieten: einen völlig abgebrannten Bürgermeister-Sohn, eine Gesichtscreme und einen Kosmetik-Vertreter, der ausgerechnet Schwester Hanna schöne Augen macht. Dazu wieder ständige Geldsorgen des Klosters und das ganz alltägliche Chaos, nicht zuletzt dank Schwester Hanna und ihrer beherzt-forschen Art. Walther ist überzeugt, auch dieses Mal wieder die richtige Mischung getroffen zu haben: "Trost und Hoffnung und ein Kloster als bedrohte Heimat. Warum sollte man das nicht sehen wollen? Gerade in immer schwerer werdenden Zeiten."

"Um Himmels Willen", Das Erste, ab heute immer dienstags, 20.15 Uhr

(dpa)
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