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Parlamentswahl
Myanmar: Regierungspartei räumt Niederlage ein

Myanmar: Opposition unter Aung San Suu Kyi gewinnt Parlamentswahl
Tausende Anhänger von Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi feiern den Sieg bei der Parlamentswahl in Myanmar. FOTO: afp, RG/tbr
Rangun. Nachdem sich die NLD von Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi bereits am Montag zur Siegerin der Wahl vom Sonntag erklärt hatte, hat nun die Regierungspartei ihre Niederlage eingeräumt.

"Unsere USDP hat komplett verloren. Die NLD hat gewonnen", sagte das führende USDP-Mitglied Kyi Win am Dienstag im der Parteizentrale in Naypyidaw. Die Wahl am Sonntag war die erste freie Parlamentswahl in Myanmar seit 25 Jahren.

Die NLD von Aung San Suu Kyi liegt nach eigenen Angaben mit mehr als 70 Prozent der Sitze vorne, für eine Mehrheit sind 67 Prozent nötig. Von den bislang ausgezählten 54 Sitzen im Unterhaus gewann die Partei der Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi 49, lediglich drei Sitze gingen an die bisher regierende USDP. Das amtliche Endergebnis wird erst in einigen Tagen erwartet.

Die NLD hatte bereits 1990 die Parlamentswahl deutlich gewonnen, das Militär weigerte sich aber, das Ergebnis anzuerkennen. Suu Kyi musste daraufhin 20 Jahre im Hausarrest verbringen. Vor vier Jahren wurde die Militärherrschaft im ehemaligen Birma beendet und die Macht an eine formal zivile Regierung unter dem ehemaligen Junta-Führer General Thein Sein übertragen.

(AFP)
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