| 21.17 Uhr

Pentagon
US-Armee tötet neuen IS-Chef in Afghanistan

Washington. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben den lokalen Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat in Afghanistan getötet. Abu Sajed sei bei einem Luftangriff auf das Hauptquartier der Terroristen in der Provinz Kunar ums Leben gekommen.

Das teilte Pentagon-Sprecherin Dana White am Freitag mit. Sajed hatte erst kürzlich die Nachfolge des im April getöteten regionalen IS-Anführers Abdul Hasib angetreten.

Der IS ist erst 2015 in Afghanistan aufgetaucht und soll dort nie mehr als 3000 Kämpfer gehabt haben. Lange Zeit war er nur in den beiden Provinzen Nangarhar und Kunar präsent. Amerikanische und afghanische Streitkräfte fliegen seit Monaten schwere Luftangriffe auf IS-Stellungen.

Das US-Militär tötete bereits die beiden vorherigen Anführer des IS-Ablegers. Bei einer Operation von Spezialkräften im April kam der damalige Chef der Gruppe, Abdul Hasib, ums Leben. Nach Angaben des Pentagons übernahm Abu Sayed anschließend die Macht.

(afp/dpa/veke)
 
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