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Düsseldorf
Deutsch-Lehrer von Flüchtlingen fordern mehr Geld

Düsseldorf. Mehr als 100 Deutschlehrer aus Flüchtlings-Integrationskursen haben vor der Düsseldorfer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) für sichere Arbeitsverhältnisse und bessere Bezahlung demonstriert. Mit Spruchbändern, Rasseln und Trillerpfeifen zogen sie anschließend durch die Stadt und forderten ein Ende der "prekären Arbeitsverhältnisse" im Auftrag des Bundes sowie faire Bezahlung in einer Festanstellung oder durch höhere Honorare.

Das Bamf sieht eine Vergütung aller Honorarlehrkräfte von mindestens 23 Euro pro erteilter Stunde vor. Die selbstständigen Lehrer müssen davon Sozialabgaben bezahlen, haben keinen Kündigungsschutz und erhalten keine Lohnfortzahlung bei Krankheit oder Urlaub. Die Demonstration der Lehrergruppe "Bonner offener Kreis" wurde von der Bildungsgewerkschaft GEW unterstützt.

(tak)
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