| 14.17 Uhr

Harte Eier im Wahlkampf
AfD fühlt sich massiv behindert

Alexander Gauland (AfD): Eierwürfe im Wahlkampf
AfD-Vize Alexander Gauland (Foto: Archiv) FOTO: dpa, car vfd fux
Berlin/Lingen. Die AfD fühlt sich von politischen Gegnern im niedersächsischen Kommunalwahlkampf massiv behindert. So wurde bei einer Kundgebung in Lingen am Mittwoch die AfD-Bühne mit farbgefüllten Ballons und einem Ei beworfen, wie die Polizei mitteilte.

"Ich bin nicht bereit, meine Gesundheit zu riskieren", sagte der stellvertretende Parteivorsitzende Alexander Gauland am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. An einer Wahlkampfveranstaltung an diesem Freitag in Northeim werde er nur teilnehmen, wenn die Polizei bereit sei, linke Demonstranten auf Abstand zu halten.

"In Lingen ist gestern ein hartgekochtes Ei dicht an meinem Auge vorbeigeflogen", sagte der 75-Jährige. Am Vortag sei er bereits bei einer öffentlichen Veranstaltung in Uelzen niedergebrüllt worden.

Die Polizei hatte aus Lingen weiter berichtet, die AfD-Kundgebung und eine DGB-Gegenveranstaltung hätten "einen weitgehend friedlichen Verlauf genommen".

Die Redebeiträge der AfD-Funktionäre seien von "DGB-Mitgliedern, sonstigen Teilen des bürgerlichen Spektrums sowie einigen linken Gegendemonstranten, lautstark begleitet" worden. Ei- und Farbballon-Würfe hätten die AfD-Funktionäre verfehlt. Ein Polizist sei leicht verletzt worden, als er einen linken Demonstranten gehindert habe, zu den AfD-Mitgliedern zu gelangen.

(gol/dpa)
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