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Berlin/Karuizawa
Dobrindt exportiert deutsche Regeln für autonomes Fahren

Berlin/Karuizawa. Die sieben führenden Industrienationen (G 7) wollen gemeinsame Leitlinien für computergesteuertes Fahren nach deutschem Vorbild entwickeln. Darauf einigten sich die G 7-Verkehrsminister in Japan. Sie folgten einer Initiative von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Dobrindt hatte unlängst einen Gesetzentwurf vorgelegt, der voll-automatisierte Fahrsysteme ermöglicht und unter anderem eine verpflichtende Blackbox vorsieht. Sie zeichnet auf, wann das System aktiv war und wann der Fahrer das Fahrzeug gesteuert hat.

Ende September wird zudem erstmals die von Dobrindt eingerichtete Ethik-Kommission tagen, die unter dem Vorsitz des ehemaligen Verfassungsrichters Udo Di Fabio Grundsätze für Algorithmen automatisierter Fahrsysteme entwickeln soll. "Deutschland setzt Maßstäbe bei der Mobilität 4.0", sagte Dobrindt unserer Zeitung: "Unsere Initiativen werden Vorbild für die internationalen Rahmenbedingungen." Die Erarbeitung von G 7-Leitlinien werde den Sprung zum automatisierten Fahren beschleunigen.

(mar)
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