Indianapolis
Indy 500

Bourdais aus dem Krankenhaus entlassen

Drei Tage nach seinem schweren Unfall im Qualifying zum legendären Indy 500 ist der Franzose Sébastien Bourdais aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das Auto des 38-Jährigen hatte die Streckenbegrenzung touchiert und nach dem anschließenden Überschlag Feuer gefangen. Bourdais erlitt dabei Brüche an Hüfte und Becken und wurde noch am Sonntagabend operiert. "Ich bin heute auf eigenen Beinen aus dem Krankenhaus gegangen", twitterte Bourdais zu einem Foto, das ihn an zwei Krücken vor dem Eingang des Methodist Hospital in Indianapolis zeigt: "Jetzt beginnt die Reha, und ich freue mich schon darauf, bald wieder im Auto zu sitzen." Die 101. Auflage des Indy 500 findet am Sonntag statt. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso (Spanien), der für das Rennen auf den Grand Prix von Monaco verzichtet und sein McLaren-Cockpit dem Briten Jenson Button überließ, startet aus der zweiten Reihe. mehr

Indy 500

Dixon mit Schusswaffe ausgeraubt

Scott Dixon ist nur wenige Stunden nach seiner Fahrt auf die Pole Position beim legendären Indy 500 mit vorgehaltener Waffe in einem Schnellimbiss ausgeraubt worden. Das bestätigte die Polizei von Indianapolis am Montag. Neben Dixon wurden auch dessen Frau Emma Davies-Dixon und der ehemalige Indy-Champion Dario Franchitti Opfer des Überfalls. Das Trio wollten am Sonntagabend in einem Fast-Food-Restaurant unweit des Indianapolis Motor Speedway Essen holen. Laut Polizeiangaben stehen ein 14- sowie ein 15-Jähriger im Verdacht, mittels einer Schusswaffe Kreditkarten und persönliche Wertgegenstände gestohlen zu haben. "Sie haben mit geöffnetem Autofenster bestellt, als zwei Jungs Dixon eine Pistole an den Kopf gehalten und seinen Geldbeutel sowie sein Handy gefordert haben", sagte Dixons Rennfahrerkollege Tony Kanaan dem Indianapolis Star: "So etwas erwartest du nicht, vor allem nicht hier." Dixon wird beim Indy-Car-Rennen am Sonntag zum dritten Mal von der Pole Position starten. 2008 hatte er auf dem legendären Oval gesiegt. Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso nimmt erstmals am Traditionsrennen teil und wird von Position fünf starten. mehr

Indiana Pacers

Basketball-Legende Bird tritt als Präsident zurück

Die Indiana Pacers aus der nordamerikanischen Profiliga NBA haben am Montag den Rücktritt ihres Präsidenten, der Basketball-Legende Larry Bird, bestätigt. Dieser Schritt habe aber nichts mit seiner Gesundheit oder der Mannschaft zu tun, teilten die Pacers mit. espn.com hatte am vergangenen Freitag über die Entscheidung Larry Birds berichtet. Der 60-Jährige, 1992 bei den Olympischen Spielen in Barcelona Mitglied des legendären ersten Dream Teams der USA, war seit 2003 bei den Pacers im Amt, zuvor war er zwischen 1997 und 2000 Headcoach des Teams aus Indianapolis. Die Pacers waren in der ersten Runde der laufenden Play-offs mit 0:4 gegen Titelverteidiger Cleveland Cavaliers ausgeschieden. Bird erklärte am Montag in einem Statement, dass er dem Verein als Berater weiter zur Verfügung stehe. "Ich fühle, dass es Zeit ist, die hundertprozentige Inanspruchnahme zu beenden. Ich möchte noch Dinge außerhalb des Basketballs machen", sagte Bird, der als Spieler mit Rekordmeister Boston Celtics dreimal den Meisterring holte. mehr

Seit 2003 im Amt

NBA-Legende Bird tritt als Pacers-Präsident zurück

Basketball-Legende Larry Bird ist als Präsident des NBA-Klubs Indiana Pacers zurückgetreten. Dies berichtet espn.com. Der 60 Jahre alte frühere Star der Boston Celtics war seit 2003 im Amt, zuvor war er zwischen 1997 und 2000 Headcoach des Teams aus Indianapolis.  Über die Beweggründe Birds wurde zunächst nichts bekannt. Die Pacers waren in der ersten Runde der laufenden Play-offs mit 0:4 gegen Titelverteidiger Cleveland Cavaliers ausgeschieden. Bird hatte das Team als Trainer 2000 ins NBA-Finale (2:4 gegen die Los Angeles Lakers) geführt, unter seiner Präsidentschaft gelang 2004 und 2014 der Einzug in die Vorschlussrunde. mehr