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Frankfurt
Bain und Cinven bieten etwas mehr für Stada

Frankfurt. Die Finanzinvestoren Bain und Cinven starten einen zweiten Übernahmeversuch beim Arzneimittelhersteller Stada und verbessern ihr Angebot um 25 Cent auf 66,25 Euro je Aktie. Die Mindestannahmeschwelle für das Gebot liegt nun bei 63 Prozent, die Annahmefrist soll vier Wochen betragen.

Vorstand und Aufsichtsrat von Stada erklärten, das erneute Angebot sei gegenüber dem ersten in wesentlichen Aspekten verbessert worden. Bain und Cinven müssen sich nun noch von der Finanzaufsicht Bafin von der einjährigen Wartefrist befreien lassen, die sie nach dem Scheitern ihrer ersten Offerte eigentlich einhalten müssten. Stada hat dafür nun grünes Licht gegeben.

Die Finanzinvestoren waren Ende Juni beim ersten Anlauf mit ihrer Offerte über 66 Euro je Aktie gescheitert. Nur 65,5 Prozent der Aktionäre nahmen das Angebot an - zwei Prozent weniger, als Bain und Cinven zur Bedingung gemacht hatten. Dabei hatten die Investoren die Annahmeschwelle bereits von 75 Prozent herabgesetzt, weil die Offerte schleppend angelaufen war.

(rtr)
 
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