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Frankfurt
Deutsche Bank: Gute Chancen für Achleitner

Frankfurt. Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner hat trotz der schwierigen Lage des Geldhauses gute Chancen auf eine zweite Amtszeit. Keiner der Großaktionäre werde aktiv nach einem Nachfolger für den Österreicher suchen, berichtet das "Manager Magazin" unter Berufung auf Aufsichtsratskreise. Achleitners Amtszeit läuft im Mai 2017 ab. Er hat bereits signalisiert, für eine Wiederwahl zur Verfügung zu stehen. Die Deutsche Bank wollte die Informationen nicht kommentieren. Achleitner war 2012 parallel zur Doppelspitze Anshu Jain und Jürgen Fitschen Chefkontrolleur der Bank geworden.

Zuletzt war auch er zunehmend für die Talfahrt des Instituts verantwortlich gemacht worden. Nun sei die Situation der Bank Topinvestoren aber zu unsicher, als dass sie einen Neustart ohne Achleitner wagen wollten, hieß es. Größte Aktionäre sind Mitglieder der katarischen Herrscherfamilie Al-Thani, die inklusive Optionen zusammen auf zehn Prozent der Anteile kommen, und der US-Vermögensverwalter Blackrock (5,15 Prozent).

(dpa)
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