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Frankfurt
Die Deutsche Bank beruhigt offenbar die Investoren

Frankfurt. Bei der Deutschen Bank läuft auch der zweite Teil des milliardenschweren Anleiherückkaufs schleppend. Ursprünglich wollte das Institut in Dollar ausgegebene unbesicherte Bonds im Volumen von bis zu zwei Milliarden Dollar zurückkaufen, um die Märkte zu beruhigen. Bislang wurden aber nur 740 Millionen Dollar eingetütet, weil das Interesse so gering ist. Die Offerte läuft noch bis 11. März. Nach Angaben aus Finanzkreisen ist nicht damit zu rechnen, dass sich die Nachfrage spürbar belebt. Die Bank hatte Mitte Februar angekündigt, ausgewählte Wertpapiere zurückzukaufen.

Vor zwei Wochen hatten Anleger aus Sorge um die Ertragskraft der Bank nicht nur Deutsche-Bank-Aktien aus ihren Depots geworfen, sondern auch Anleihen. Das trieb die Renditen einzelner Papiere in die Höhe. Nun sieht sich die Bank in ihrer Wahrnehmung bestätigt, dass sich die Stimmung verbessert hat und ihr die Anleger nicht mehr in Scharen davonlaufen. Schon der Rückkauf der in Euro ausgegebenen Anleihen war auf weniger Interesse gestoßen als erwartet.

(rtr)
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