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Frankfurt
EZB verringert bei Anleihenkäufen das Tempo

Frankfurt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre umstrittenen Anleihenkäufe gedrosselt. In der Woche bis zum 26. August nahmen die Währungshüter Staatstitel der Euro-Länder im Volumen von 10,31 Milliarden Euro in ihre Bücher, wie die EZB mitteilte. In der Woche zuvor waren es 11,86 Milliarden.

Die EZB und die nationalen Notenbanken haben seit Start des Programms im März 2015 Staatspapiere im Umfang von 990,81 Milliarden Euro erworben. Mit den Transaktionen will die EZB der Wirtschaft einen Schub geben und die niedrige Inflation nach oben treiben. Durch die Käufe sollen die Anleihenzinsen gedrückt werden, wodurch diese Wertpapiere für Banken unattraktiv werden. Stattdessen sollen diese mehr Kredite an Firmen und Haushalte ausreichen.

(rtr)
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