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Düsseldorf
Stahlproduktion in Deutschland wieder gesunken

Düsseldorf. Die deutsche Rohstahlproduktion ist im Juni nach einem positiven Jahresstart auf 3,6 Millionen Tonnen gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat betrug das Minus 1,7 Prozent. Mit einem leichten Plus um 1,7 Prozent auf gut 22 Millionen Tonnen falle die Bilanz des ersten Halbjahres für die Hütten jedoch noch positiv aus, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl mitteilte. Die Branche steckt seit Jahren in der Krise. Der Stahlkonzern Thyssenkrupp will daher in der Verwaltung Stellen streichen.

Der Betriebsratsvorsitzende für die Stahlsparte, Günther Back, fürchtet, dass Duisburg besonders betroffen sein könnte: "Da hier auch die Verwaltungseinheiten für die anderen Standorte in Deutschland sitzen, besteht die Befürchtung, dass ein großer Teil der von der Streichung bedrohten Stellen in der Stahlsparte auf Duisburg entfallen könnte."

(dpa/th)
 
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