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Medienbericht
Bahn-Tochter Schenker steigt offenbar ins Paketgeschäft ein

Bahn-Tochter Schenker steigt laut Handelsblatt ins Paket-Geschäft ein
Lagerhalle von DB Schenker in Salzburg FOTO: Deutsche Bahn AG / Michael Neuhaus
Düsseldorf. Die Deutsche Bahn will offenbar am boomenden Online-Geschäft mitverdienen und mit ihrer Logistiktochter Schenker ins Paketgeschäft einsteigen. Das berichtete das "Handelsblatt" am Montag.

Schenker wolle seinen Kunden neben dem Transport von Stückgut wie Paletten auch die Paketlogistik anbieten; für die Zustellung der Pakete an Haushalte solle als Partner GLS zuständig sein, so der Bericht. Die Unternehmen wollen ihre Zusammenarbeit demnach zu Wochenbeginn bekanntgeben.

Schenker hofft laut "Handelsblatt", so auch vom Online-Geschäft profitieren zu können. Allein in Deutschland soll die Zahl der versendeten Kurier-, Expresspost und Pakete nach Branchenberechnungen bis 2019 um eine Milliarde Sendungen pro Jahr steigen.

Schenker Logistics rechne im neuen Paketgeschäft mit einem Umsatz in dreistelliger Millionenhöhe, berichtete die Zeitung weiter. Angeboten wird der Service demnach zunächst in Deutschland, später dann auch in weiteren europäischen Ländern.

(AFP)
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