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Mangelnder Passwort-Schutz
Schwere Sicherheitslücke auf Macs - Apple verspricht Update

Sicherheitslücke auf Macs: Apple arbeitet an Software-Update
Apple-Computer in einem Hamburger Seminarraum. FOTO: dpa, chc pzi hjb
Cupertino. Durch einen Fehler im aktuellen Betriebssystem für Mac-Computer kann der Passwort-Schutz einfach ausgehebelt werden. Apple verspricht "High Sierra"-Nutzern ein Software-Update, der das Problem beheben soll.

Ein Computer-Experte wies den Konzern am Dienstag per Twitter darauf hin, dass sich jeder mit einem sogenannten Root-Account für Änderungen am System in die Computer einloggen könne.

Dazu reiche es an Rechnern mit dem MacOS-System "High Sierra" aus, den Benutzernamen "root" zu wählen, kein Passwort einzugeben und mehrfach den Login-Knopf zu drücken.

"Wir arbeiten an einem Software-Update, um das Problem anzugehen", erklärte Apple dazu in einer Stellungnahme. In der Zwischenzeit empfahl der Konzern den Nutzern, ein Passwort für den Root-Account zu setzen. Über den Zugriff kann man System-Einstellungen verändern - so könnte über ihn zum Beispiel ein schützender Firewall deaktiviert werden.

Ein Fehler dieser Art ist ein blaues Auge für Apple, denn der Konzern wirbt mit einem besonderen Augenmerk auf Datenschutz und Sicherheit auf seinen Geräten. Zunächst blieb unklar, wie es zu der Sicherheitslücke kommen konnte.

Apple MacBook Pro im Test FOTO: dpa, tsn toh

Das Betriebssystem High Sierra war im September 2017 eingeführt worden und auf hatte für Geräten und Daten besonders hohe Sicherheitsstandards versprochen.

(juju/dpa)
 
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