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Frankfurt
Deutscher Buchmarkt schwächelt weiter

Frankfurt. Trotz vieler Bestseller in diesem Herbst schwächelt nach wie vor der deutsche Buchmarkt. Allein die Belletristik konnte beim Umsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,1 Prozent zulegen, was den neuen Büchern von Autoren wie Dan Brown, Ken Follett und Daniel Kehlmann wie auch dem neuen Asterix zu verdanken sein dürfte. Ansonsten hält die Talfahrt des Jahres an: Insgesamt lag der Oktober-Umsatz um 3,5 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums. Von den ersten zehn Monaten 2017 verbuchten damit sieben Monate einen Umsatzrückgang.

Besonders stark hat es die klassischen Buchhandlungen getroffen. Deren Umsätze sanken im Vergleich zum Oktober 2016 um 5,1 Prozent und im bisherigen Jahresergebnis um 2,6 Prozent. Dabei gaben die Käufer sogar 2,1 Prozent mehr pro Buch aus als in den ersten zehn Monaten 2016 - im Schnitt waren es 13,03 Euro -, während die Zahl verkaufter Exemplare um 3,3 Prozent sank.

(los)
 
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