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Zika-Virus breitet sich aus
Reisewarnungen für Schwangere in Florida

Fotos: Miami - die amerikanische Karibik
Fotos: Miami - die amerikanische Karibik FOTO: Shutterstock/ alexmillos
Miami Beach. Das Zika-Virus hat sich in einem weiteren Teil des US-Festlandes ausgebreitet. Besonders betroffen sind auch die beliebten Urlaubsregionen in Florida. Für Schwangere bestehen Reisewarnungen.

Am beliebten Touristenstrand South Beach in Miami seien fünf Menschen durch die Überträgermücke infiziert worden, sagte Gouverneur Rick Scott am Freitag. Zuvor war bereits das Künstlerviertel Wynwood, ebenfalls in Miami, als Übertragungsgebiet für Zika eingestuft worden.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC rief schwangere Frauen auf, Reisen nach South Beach zu vermeiden. Auch nach Wynwood sollten sie weiterhin nicht kommen, hieß es in einer Erklärung.

Das Zika-Virus hat in den vergangenen Monaten seinen Weg von Südamerika über die Karibik nach Florida gefunden. Die Symptome sind oft geringfügig: Fieber, Ausschlag, Gelenkschmerzen und rote Augen.

Manche Infizierte spüren auch gar nichts. Doch werden Schwangere gestochen, könnten deren Kinder an Mikrozephalie erkranken: Das bedeutet, dass sie mit zu kleinen Köpfen geboren werden.

(ap)
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