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Wegen Bergbauschäden
Strecke der S6 im Essener Süden bleibt noch Monate gesperrt

Strecke der S6 im Essener Süden bleibt noch Monate gesperrt
Eine S-Bahn an einem Bahnsteig. (Symbolfoto) FOTO: Achim Blazy
Essen. Unter einem Streckenabschnitt der Bahnlinie S6 im Essener Süden wurden Hohlräume entdeckt. Deswegen bleibt die Strecke noch mehrere Monate gesperrt. 

Wegen Bergbauschäden bleibt die S-Bahnlinie 6 im Essener Süden möglicherweise noch bis Mitte April gesperrt. Dies teilte die Deutsche Bahn am Dienstag in Essen mit. Bei Erkundungsbohrungen seien auf einer Strecke von rund 350 Metern zahlreiche bergbaubedingte Hohlräume gefunden worden, die nun verfüllt werden, sagte der für die Infrastruktur im Ruhrgebiet zuständige Bahn-Abteilungsleiter Gerd Matschke.

Die S6 ist seit dem 18. Oktober zwischen Kettwig und dem Essener Hauptbahnhof gesperrt. Die Bahn setzt Busse ein. Normalerweise nutzen nach Bahn-Angaben täglich rund 10.000 Menschen die S-Bahn auf diesem Abschnitt.

Unter dem Gleis befänden sich mehrere Kohleflöze, die bis in eine Tiefe von 30 Meter reichten. Dort sei zwischen 1750 und 1850 Kohle abgebaut worden. Die Sicherungsarbeiten würden rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche vorgenommen, sagte Matschke. Es seien bereits mehr als 1350 Kubikmeter Spezialbeton in die Hohlräume geleitet worden.

(sef/lnw)
 
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