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Dinslaken
Flüchtlinge: Stadt investiert in Betreuung und Sicherheit

Dinslaken. Für die sozialpädagogische Betreuung der Flüchtlinge in den Unterkünften in der ehemaligen Fröbelschule und den früheren Kindertagesstätten an der Tauben- und an der Katharinenstraße kann der Caritasverband insgesamt vier Pädagogen oder Sozialarbeiter beschäftigen. Der Sozialausschuss gab gestern einstimmig grünes Licht für den entsprechenden Vorschlag der Verwaltung. Die Stadt stellt dafür Mittel in Höhe von insgesamt gut 246.000 Euro bereit.

Auch der Einsatz des Sicherheitsdienstes in den von der Caritas betreuten Unterkünften wird ausgeweitet. Das wird zusätzlich rund 190.000 Euro kosten. Zurzeit plant die Stadt, die Unterkunft in der Fröbelschule Mitte des Jahres wieder aufzulösen.

Zudem steht noch nicht fest, wann und ob überhaupt die vorsorglich geschaffene Unterbringungsmöglichkeit an der Katharinenstraße genutzt wird, da im Augenblick die angekündigten Flüchtlinge noch in bestehenden Einrichtungen untergebracht werden können und in kurzer Zeit weitere Häuser für Flüchtlinge in der Fliehburg belegt werden können. Die jetzt zusätzlich beschlossenen Sozialarbeiter und Wachleute werden dann aber dort gebraucht.

Sozialdezernentin Christa Jahnke-Horstmann geht, wie sie gestern im Ausschuss erklärte, davon aus, dass die Zahl der Flüchtlinge, die Dinslaken zugewiesen wird, zum Frühjahr wieder ansteigen wird und dass die Stadt insgesamt in diesem Jahr so viele Flüchtlinge aufnehmen muss wie 2015.

Der Sozialausschuss wird sich darum auch schon am 23. Februar erneut zu einer neuerlichen Sitzung treffen. Auf der Tagesordnung steht dann die Schaffung weiterer Unterkünfte in der Fliehburg und im Hardtfeld. Dabei geht es um ein Investitionsvolumen von rund 5,7 Millionen Euro.

(jöw)
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