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Lokalsport
Drittligist MSV Duisburg gelingt die Nachlizenzierung

Niederrhein. Der Deutsche Fußball-Bund nickte die Unterlagen des Fußball-Drittligisten MSV Duisburg ab, die die Zebras anlässlich der Nachlizenzierung in Frankfurt eingereicht hatten. Das taten sie allerdings erst im dritten Anlauf. Zuletzt stand wieder ein Punktabzug im Raum. Dies konnten die Duisburger mit viel Mühe abwenden.

Über das Wochenende waren die Herren in den MSV-Gremien weniger entspannt. Die Duisburger hatten einen positiven Bescheid aus der Zentrale des DFB in Frankfurt bereits in der vergangenen Woche erwartet. Doch stattdessen verweigerte der Verband den Haken unter dem Dokumentenpaket. "Es gab unterschiedliche Auffassungen über die Interpretation des Zahlenwerkes", teilte der MSV Duisburg am Mittwochvormittag mit.

Der MSV legte Beschwerde ein und erhielt auf diesem Weg eine weitere Chance, sein Zahlenmaterial zu erklären. Über das Wochenende stand der MSV mit dem DFB im regen Austausch, unter der Woche kam aus Frankfurt grünes Licht.

Der MSV hatte im Frühjahr die Drittliga-Lizenz unter Auflagen und Bedingungen erhalten. Damals war noch Geschäftsführer Bernd Maas, dessen Vertrag der MSV Duisburg im Sommer nicht verlängert hatte, federführend für die Lizenzierung zuständig. Dass der MSV im Herbst bei der Nachlizenzierung noch einmal abliefern musste, war zu erwarten. Überraschend war allerdings die Tatsache, dass der Drittligist entgegen seiner eigenen Erwartungen noch einmal frisches Geld in beachtlicher Höhe auftreiben musste. Zuletzt war eine Summe im - immerhin niedrigen - siebenstelligen Bereich die Rede. Der MSV hatte nach eigenen Angaben die Anforderungen des DFB übertroffen. Trotzdem gab es am Ende noch viele Fragen und eine Zitterpartie.

(D.R.)
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