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Lokalsport
Özbecks Tor zur MSV-Führung bei Wacker Innsbruck

Niederrhein. Rund 200 Kilometer An- und Abfahrtsweg legte Fußball-Drittligist MSV Duisburg am Samstag für das Testspiel beim österreichischen Erstligisten Wacker Innsbruck zurück. Beim 1:1 (0:0)-Remis in der Olympiastadt zeigten die Zebra sehenswerte Passagen, gingen aber viel zu verschwenderisch mit ihren Torgelegenheiten um.

"Wir waren dominant und überlegen", meinte Chefcoach Ilia Gruev nach den 90 Minuten im Tivolistadion, "aber in den letzten 20 Minuten haben wir ein bisschen die Ordnung verloren." Nach der Duisburger Führung durch den aggressiv auftrumpfenden Balljäger Baris Özbek, die der frech aufspielende Youngster Mo Cisse durch einen Vorstoß auf der rechten Seite eingeleitet hatte (61.), schafften die teilweise planlos wirkenden Innsbrucker, die sich ironische Fangesänge ("Europapokal") ihres Anhangs gefallen lassen mussten, durch Alexander Gründler den Ausgleichstreffer (67.). Dabei blieb es.

Hier sah die rechte Duisburger Defensivseite mit Fabio Leutenecker in der Entstehung nicht glücklich aus. Im Deckungszentrum konnte der Wacker-Torschütze ungehindert den Ball annehmen und verwerten. "Wir werden uns das Ganze noch mal in der Analyse ansehen", so Gruev, der die Partie vom neuen Scout Chris Schmoldt aufzeichnen ließ.

MSV, 1. Halbzeit: Flekken - Klotz, Blomeyer, Bajic, Poggenberg - Erat, Dausch, Schnellhardt, Wiegel - Janjic - Iljutcenko. MSV, 2. Halbzeit: Flekken - Leutenecker, Hajri, Bomheuer, Wolze - Cisse, Albutat, Özbek, Bröker - Brandstetter, Onuegbu.

(tt)
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