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Voerde
Vokalensemble Cantus Quintus begeistert seine Zuhörer

Voerde. Sänger traten in der katholischen Kirchengemeinde Sankt Peter in Spellen auf und gaben dort ein nachweihnachtliches Konzert. Von Florian Langhoff

Zu einem nachweihnachtlichen Konzert hatte die katholische Kirchengemeinde Sankt Peter Spellen eingeladen. Pfarrer Wilhelm Kolks erklärte den Zeitpunkt für den Musikbeitrag mit Bezug zum Weihnachtsfest: "Traditionell endet die Weihnachtszeit mit dem Fest Mariä Lichtmess." Das findet am 2. Februar statt, 40 Tage nach Weihnachten. "Ich hätte mir gewünscht, dass noch mehr Zuhörer ihren Weg hierher finden", sagte Kolks angesichts einer relativ spärlich besuchten Kirche. "Aber die, die gekommen sind, wissen die Arbeit der Musiker sicher um so mehr zu schätzen."

Und die leisteten wirklich Hervorragendes. Das Vokalensemble Cantus Quintus unter der Leitung von Wolfgang Koppen (der selbst als 2. Tenor mitsang) intonierte verschiedene Lieder mit weihnachtlicher Thematik. Dabei füllten die kräftigen und ausdrucksstarken Singstimmen der Männer mühelos die Kirche, und die Sänger begeisterten ihre Zuhörer mit mehrstimmigen Gesang. Die Bandbreite der Lieder reichte von einem eher getragenen aber feierlichen "Natus est nobis" bis hin zum bekannten und fröhlichen "Adeste Fidelis". Ein besonderer Höhepunkt war der Soloauftritt von Bariton Michael Kranjc, der zur Orgelbegleitung von Friedrich Storfinger das Lied "Drei Kön'ge wandern aus Morgenland" zu Gehör brachte.

Organist Friedrich Storfinger sorgte mit seinen Interpretation von Orgelstücken von Johann Sebastian Bach für ganz eigene Glanzlichter im Konzertprogramm. Von eher leisen und besinnlichen Klängen wie in Bachs "Zwingt die Saiten der Kitara" bis hin zu virtuosen Griffen in die Tasten bei der Komposition "Vom Himmel hoch, da komm ich her" des Barockkomponisten zog Storfinger an seinem Instrument alle Register.

Der Höhepunkt des Konzertes war dann allerdings ein Produkt des gemeinsamen Spiels von Vokalensemble und Organist. Mit Dietrich Buxtehudes "Magnificat primi toni" stimmten die Musiker ein besonderes Stück an. Mit einem Wechselspiel von Orgelklängen und den Stimmen der fünf Sänger, die zwischen den einzelnen Abschnitten des Liedes den gregorianischen Antiphon "Hodie Christus natus est" zu Gehör brachten, begeisterten die Musiker ihr Publikum.

Quelle: RP
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