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Dormagen
"City-Offensive" wehrt sich gegen CDU-Kritik

Dormagen: "City-Offensive" wehrt sich gegen CDU-Kritik
CiDo-Vorsitzende Michaela Jonas sieht eine "historische Chance". FOTO: ATI
Dormagen. Michaela Jonas, die neue Vorsitzende der "City-Offensive Dormagen" (CiDo), spricht Klartext: "Die CiDo sieht in Konstrukt und Finanzierung eines City-Managements keine einseitige Bevorzugung einer innerstädtischen Werbegemeinschaft." Diese Kritik hatte CDU-Fraktions-Vize Jo Deußen geäußert. Er verwies auch auf Sportvereine und Schützen, die durch das Haushaltssicherungskonzept finanzielle Einschränkungen auf sich nehmen müssten.

Jonas spricht vielmehr von der "historischen Chance, gemeinsam mit Politik, Verwaltung, den innerstädtischen Akteuren und allen Bürgern eine attraktive, lebens- und liebenswerte Innenstadt zu entwickeln". Eine wesentliche Komponente ist der City-Manager, genauer gesagt das City-Management, wie Jonas sagt. Denn dort räumt sie mit einem Missverständnis auf: "Es muss keine einzelne Person sein." Aufgabe des Beirates, in dem je zwei Vertreter von Stadt, SVGD und CiDo sitzen, sei es jetzt, eine "Agentur oder jemand, der sonst irgendwie selbständig im Bereich Marketing ist und Öffentlichkeitsarbeit leisten könnte" zu suchen. Das kann im Rahmen eines Werksvertrages sein, so die CiDo-Vorsitzende.

Die in dem Kooperationsvertrag vorgesehene Kostenverteilung für das City-Management von 20 Prozent CiDo und 80 Prozent Stadt-Tochter SVGD hält Jonas für "völlig gerechtfertigt". Es geht um Gesamtkosten von etwa 25 000 Euro. "Aus unserer Sicht wäre sogar ein Kostenanteil der SVGD von 90 Prozent vertretbar". Ziel ist es, dass durch die Neustrukturierung binnen zwei Jahren eine Kostendeckung erreicht wird.

(schum)
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