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Bettina-von-Arnim-Gymnasium Dormagen
Neue Aula soll Klimaanlage bekommen

Dormagen. Der Schulausschuss verabschiedet die 1,6 Millionen Euro teure Planung der Aula-Sanierung. Die Arbeiten sollen 2018 beginnen.

Wer hilft dem Hausmeister beim Stühle tragen? Wo werden Tische und Bühnenteile gelagert? Diese Fragen zeigen, wie unproblematisch inzwischen die Planungen für die neue Aula des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums geworden sind. Schule und Politik zeigten sich am Dienstagabend zufrieden mit der Entwurfsplanung des Eigenbetriebs Dormagen. Der soll nach der Beschlussfassung im Eigenbetrieb am 1. Juni das Architekturbüro Klobusch aus Düsseldorf mit der endgültigen Planung und Baubetreuung für das 1,6 Millionen Euro teure Vorhaben zu beauftragen.

Gleichwohl sind es gerade die Details, die aus einem Besucher einer Kulturveranstaltung in der neuen Aula schnell einen unzufriedenen Gast machen. Zum Beispiel, weil es nach der bisherigen Planung keine Klimaanlage geben soll. Eigenbetriebs-Leiter Uwe Scheler wies auf die wahrscheinlich geringe Zahl an heißen Tag im Jahr hin, an denen in der Aula Betrieb herrscht, sah aber auch, dass ein planerisches Nachrüstung nicht den Rahmen der Gesamtkalkulation sprengen würde.

Auf Nachfrage nannte er 78.000 Euro für den Einbau einer Klimaanlage. "Überlegenswert", befand Scheler. So wird der Eigenbetrieb diesen Punkt mit einbeziehen, ebenso wie die Prüfung und (Über)planung der Größe des Stuhllagers oder die Frage nach dem Catering für die Theaterbesucher. Denn es bestanden schnell Zweifel, ob der im Gebäude ein gutes Stück entfernte Kiosk diese Rolle zufriedenstellend ausüben kann.

Scheler sprach von einer "Kernsanierung" in dem Teilbereich des Gymnasiums. Es geht bei diesem Projekt auch um die Gestaltung des Innenhofs, der Pausenhalle und der Vorhalle zur Aula. Die Aula selbst wird so variabel sein, dass es zwischen 215 und 480 Sitzplätze an Tischen geben kann oder 800 Stehplätze bei Konzerten. Im Fassadenbereich wird es eine Änderung geben, dort wird eine Metall-Glasfassade anstelle einer Industriefassade gebaut. Die Sanierung, die wahrscheinlich 2018 beginnen wird, sorgt dafür, dass das städtische Kulturbüro mit seinem Veranstaltungsprogramm im Herbst in die Aula des Norbert-Gymnasiums umzieht.

(schum)
 
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