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Dormagen
OGS der Regenbogenschule kann nicht alle Kinder aufnehmen

Dormagen. Auch wenn laut Erstem Beigeordneten Robert Krumbein noch nach einer "schlichteren Lösung" gesucht werde, da die "Container-Lösung" sich nicht mehr bis zum Beginn des neuen Schuljahres realisieren lasse, wie er im Hauptausschuss mitteilte, ist Mecky Fischer skeptisch. Sie ist die Koordinatorin der Offenen Ganztagsschulen in Trägerschaft des TSV Bayer Dormagen. Dazu gehört auch die OGS der Regenbogenschule. Und deren Kapazitäten reichen nicht mehr aus. "Aktuell betreuen wir 120 Kinder, 125 gingen noch so gerade, aber dann wird der Platz schon eng. Im August jedoch liegen wir bei 140 Kindern. Das sind 15 zu viel, wenn wir nicht zusätzliche Räume bekommen", sagt Fischer. Grund für die hohe Anzahl sind die aktuellen Anmeldezahlen. Ab dem kommenden Schuljahr wird die Grundschule wieder dreizügig.

Das ist seit dem Frühjahr bekannt. OGS und Schulleitung reichten bei der Verwaltung einen Antrag für eine sechste OGS-Gruppe ein. Ende Mai war noch die Rede von einem "Zweistufenplan": erst einer Zwischenlösung mit aufgestellten Containern, danach einer "großen Lösung" mit einem Neubau (2019/20) in Schulnähe.

Nach verschiedenen Ortsbegehungen wurde klar, dass nicht nur zu wenig Platz ist, sondern dass auch das OGS-Gebäude in einem baulich recht miserablen Zustand ist. Davon konnte sich auch der Schularbeitskreis der CDU während eines Besuchs an der Walhovener Straße überzeugen. Fraktionsvorsitzender Kai Weber spricht von einem undichten Dach, einer an einer Stelle abgesackten Bodenplatte sowie sanierungsbedürftigen Fenstern und Bodenbelägen. Und nun hat der Arbeitskreis beschlossen, in einem dringlichen Antrag zur nächsten Sitzung des Rates (23. Juni) die Verwaltung aufzufordern, "sowohl kurzfristig durch Raumcontainer als auch mittelfristig durch eine Sanierung oder einen Neubau Abhilfe zu schaffen".

Und die betroffenen Eltern? Die warten jetzt mit Spannung auf die Variante "schlichtere Lösung".

(goe)
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