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Dormagen
Zwischen den Schauern marschiert

Schützenfest Dormagen - Zwischen den Schauern marschiert
Das Königspaar Helmut Reuvers und Renate Krings genoss am Wochenende Paraden und Umzügen. FOTO: Georg Salzburg
Dormagen. Neben dem Königspaar Helmut Reuvers und Renate Krings stand beim Schützenfest vor allem Oberst Bernd May im Mittelpunkt der Ehrungen.

Bis zuletzt wurde gebangt und gehofft, doch am Ende hat es sich gelohnt: Der Festzug der St.-Hubertus-Bruderschaft konnte gestern Nachmittag ungeachtet des launischen Wetters programmgemäß über die Bühne gehen. Inklusive der Musiker standen gut 400 Marschierer unter dem Kommando von Oberst Bernd May. Krönender Höhepunkt war die Blumenparade zu Ehren des Königspaars Helmut Reuvers und Renate Krings. Glück hatten die Schützen schon beim Festauftakt am Samstag: "Wir sind zwischen zwei Schauern hindurch gekommen", sagt Geschäftsführer Hans-Bernd Prisack. Das Feuerwerk konnte plangemäß abgehalten, wobei die Bruderschaft diesmal bei der vorherigen Sammlung ein Rekordergebnis erzielte. Kassierer Jürgen Kollenbroich konnte sich auch in anderer Hinsicht freuen: Beim Schützen- und Bürgerball im Hubertussaal feierten 60 Teilnehmer mehr mit als noch 2014.

Bernd May stand beim gestrigen Frühschoppen im Mittelpunkt des Geschehens: May erhielt von Diözesan- und Bezirksbundesmeister Wolfgang Kuck den Hohen Bruderschaftsorden des Bunds der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Seit 1982 Mitglied der Bruderschaft, ist der Schützenkönig von 2010 als leitender Saalwirt für alle Belange des Hubertussaals zuständig. May, der dem Grenadierzug "Kirmesfreunde" angehört, war 16 Jahre Oberstadjutant und übernahm die Regimentsführung.

Das Silberne Verdienstkreuz ging gestern an Georg Dürrbeck: Der Zugführer der Scheibenschützen "Ful Trupp" ist seit 1973 Mitglied der Bruderschaft. 25 Jahre lang hat der engagierte Vereinsmensch für sie die Karnevalsorden gestaltet. Den Bruderschaftsorden in Gold erhielt gestern Karl-Heinz-Kuhn, der ebenfalls seit 1973 bei den St.-Hubertus-Schützen aktiv ist und schon 1998 mit dem Silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet wurde. Die Schützen um Brudermeister Ulrich Baumer würdigten gestern Kuhns Engagement für die Dorfgemeinschaft, insbesondere für den FC Straberg. Spannend wird es heute Nachmittag ab 16 Uhr beim Vogelschuss. Dabei sind die St.-Hubertus-Schützen in einer durchaus beneidenswerten Lage. "Wir haben einen offiziellen Kandidaten und einen geheimen. Jeder kann noch einsteigen. Es gibt 274 schießberechtigte Mitglieder und bis zur letzten Minute darf mitgeschossen werden", sagt Hans-Bernd Prisack.

(S.M.)
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