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Serie Evonik Kinderuni
So mixt ihr einen Zauber-Brei

Dormagen. Mal geschmeidig, mal hart: Die richtige Mischung aus Wasser und Stärkekörnern hat erstaunliche Eigenschaften. Das zeigt die Evonik Kinderuni mit einem Experiment - nicht nur für die kleinen Forscher in den 806 Kitas, die bei der Aktion mitmachen. Von Verena Bretz

Max und Paula haben Pudding gekocht. Als Paula aus der Schüssel naschen möchte, rutscht ihr der Löffel aus der Hand und versinkt in dem Pudding. Sie schimpft, weil es schwierig ist, den Löffel wieder herauszufischen. "Tja", sagt Paulas Mama. "Ich kenne einen Zauberbrei, den man zwar nicht essen kann. Aber stattdessen hält der sogar einen Hammerschlag aus!" Wir zeigen euch, wie ihr dieses Gemisch herstellen könnt.

Zuerst mischt ihr 300 Gramm Maisstärke und 200 Gramm Wasser in einer Schüssel. Dazu lasst ihr die Stärke nach und nach in das Wasser rieseln und rührt dabei gut um. Aber nicht zu schnell, sonst verbraucht ihr zu viel Kraft und könnt am Ende den Brei gar nicht mehr umrühren. Wenn alles vermischt ist, könnt ihr damit allerlei anstellen. Taucht zum Beispiel den Löffel langsam in den Brei. Oder aber schlagt mit dem Löffel (oder auch mit dem Hammer) fest auf die Masse. Versucht auch mal, den Löffel schnell aus dem Brei herauszuziehen und beim nächsten Mal langsam. Oder: Testet, ob sich aus dem Brei eine Kugel formen lässt! Ihr könnt auch eine Glasmurmel auf den Stärkebrei fallen lassen. Oder legt die Murmel darauf! Ein letzter Versuch: Füllt einen kleinen Luftballon mit der Masse, knotet ihn gut zu und werft ihn mit voller Kraft auf den Boden!

Was passiert? Wenn ihr mit Kraft auf den Stärkebrei schlagt, ist er ganz hart. In etwa so hart wie eine Gummiplatte. Macht ihr das aber ganz langsam, dann gibt die Masse nach. Die Murmel und der Löffel versinken in dem Stärkebrei. Ihr habt bestimmt auch beobachtet, dass man ihn langsam sehr gut umrühren kann. Wenn ihr es aber schnell versucht, bleibt ihr stecken. Also: Wenn ihr viel Druck ausübt, wird der Brei hart. Lässt der Druck aber nach, zerfließt er wieder. Deshalb könnt ihr aus dem Brei auch keine Kugel formen und ihn auch nicht festhalten.

Das liegt an den Bestandteilen des Stärkebreis. Die Maisstärke löst sich in dem Wasser nicht auf. Das Gemisch verhält sich also mal wie eine Flüssigkeit und mal wie ein fester Stoff. Das ist so, weil normalerweise rund um die einzelnen Stärkekörner Wasser ist. Das Wasser zwischen den Körnern ist so eine Art Schmiermittel. Die flutschigen Stärkekörner können leicht aneinander vorbeigleiten und der Brei ist zähflüssig. Wenn man allerdings auf den Brei drückt, wird das Wasser zwischen den Körnern weggedrückt. Und weil die Oberfläche der Stärkekörner sehr uneben ist, verhaken sich die Körnchen miteinander. Der Brei wird also richtig fest.

Quelle: NGZ
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