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Dormagen
So viele Besucher wie nie beim Michaelismarkt

Dormagen. Guido Schenk von der Dormagener Stadtmarketing- und Verkehrsgesellschaft (SVGD) ist sich sicher: Der Sonntag hält, was der Samstag verspricht: "Wir hatten beim Michaelismarkt schon am Samstag die besten Besucherzahlen seit Jahren", sagt er. Vom Spätsommerwetter verwöhnt, flanierten Familien, Paare und Gruppen über die Dormagener Kö und verweilten vor allem gerne vor der großen Bühne, die vor dem Historischen Rathaus aufgebaut war. "Dort konnten wir dank der zahlreichen Sponsoren und Unterstützer ein durchgängiges und vor allem tolles Programm bieten", so Schenk. Den Beginn machten Kashish & Chahita, das Duo führte nordindische Tänze auf und waren damit der Auftakt von weiteren Tanzvorführungen. In den Pausen sorgte Volker Hess vom "Int. Phono- & Radio-Museum" für magische Momente mit Nostalgie vom Plattenteller. Die kleine Sonderausstellung zog viele Besucher an und bot Anlass zum Fachsimpeln.

Der Nachmittag dann stand im Zeichen des Programms für die Jüngsten mit Kinderparty, Spiel und Spaß, bevor die Dormagener Glam-Rock-Band Pink Flönz für Furore sorgte. Der Höhepunkt folgte auf die Sonderausgabe der Dormagener "Tork Show" mit den ModeratorenWolfgang Link und Detlev Zenk: die Rabaue sorgten zwei Stunden lang für absolute Feierstimmung unter den zahlreichen Besuchern. "Das Wetter und die positive Resonanz belohnt uns für diesen Einsatz." Ebenso waren rund 70 Stände Anziehungspunkt: Zum ersten Mal beteiligte sich auch die St. Michael-Gemeinde mit einem Info-Stand.

Und auch am Sonntag konnte sich das Bühnenprogramm sehen lassen: Nach der musikalischen Einstimmung mit dem Gitarristen Sven Jungbeck mit dem sehr hörenswerten Premieren-Duett mit Sarah wurde es wild: Die Wild West Roses zeigten ihren Westerntanz. Unter dem Namen "Drumlet Experience" feuerten vier Schlagzeuger ein Rhythmusfeuerwerk und leiteten über zum Dormagener Stadtteilwettbewerb, bei dem acht Teams neben und hinter dem Rathaus gegeneinander antraten. Jonglage, Tanzvorführungen und die Coverband "Soundclub" rundeten das Programm und ein rundum gelungenes Wochenende ab, das Schenk aber auch mit einem weinenden Auge Revue passieren lässt: "Der Michaelismarkt wird der letzte Markt sein, der von der SVGD organisiert wird. Eine bessere Abschiedsvorstellung hätten wir uns allerdings nicht wünschen können."

(vest)
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