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Vorsitzender Karl-Heinz Wandke
"Wir wollen nicht noch mehr Zäune"

Vorsitzender Karl-Heinz Wandke: "Wir wollen nicht noch mehr Zäune"
Karl-Heinz Wandke ist seit 2012 Vorsitzender der SG Rommerskirhen/Gilbach und war lange ihr Geschäftsführer. FOTO: JAZ
Dormagen. Rommerskirchen (S.M.) Am Karnevalswochenende erfolgte der erste Einbruch im Vereinsheim am Gorchheimer Weg. Kurz darauf wurde die SG Rommerskirchen/Gilbach zum zweiten Mal Opfer eines Einbruchs.

Bei beiden Gelegenheiten wurden TV-Geräte gestohlen und Einrichtungsgegenstände zerstört. Zuletzt blieb es bei einem Einbruchsversuch, bei dem der Schankwagen des Vereins in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Polizei ermittelt, doch die Hoffnung auf Aufklärung ist gering. Seit 2012 gab es acht Einbrüche bei den Rommerskirchener Fußballern.

Drei Einbrüche in 30 Tagen dürften ein trauriger Vereinsrekord sein. Hat die SG Rommerskirchen/Gilbach Krach mit irgendjemandem oder gibt es Vermutungen, wer für die Einbrüche in Frage kommen könnte?

Karl-heinz Wandke Krach haben wir nicht, wir können uns allerdings vorstellen, dass es immer die gleichen Täter waren.

Welche Konsequenzen will der Verein aus den Vorgängen ziehen ?

Wandke Wir werden zeitnah eine für uns finanzierbare, aber auch wirkungsvolle Lösung installieren. Was genau werden wir nicht preisgeben.

Lässt sich der angerichtete Schaden inzwischen annähernd beziffern?

Wandke Der Schaden beträgt rund 2200 Euro. Was sehr positiv zu erwähnen ist, dass ein Privatmann, nämlich Markus Breuer, uns die gestohlenen Süßigkeiten ersetzt hat. Eine tolle Geste von jemandem, der unsere Misere auf Facebook verfolgt hat.

Wäre ein Sicherheitsdienst eine Möglichkeit ?

Wandke Das wäre sicherlich eine sehr gute Option, aber leider für unseren Verein nicht finanzierbar.

Könnte eine Art von Absperrung gegenüber dem benachbarten Gewerbepark mehr Sicherheit bieten ?

Wandke Nein, dass glauben wir nicht. Wir sind und wollen ein Teil der Gemeinde sein und uns nicht abriegeln. Auch wenn es zurzeit sicherlich der ein oder andere für sinnvoll hält, wollen wir nicht noch mehr hohe Zäune um uns rum. Wenn alle die Augen und Ohren offen halten, hilft uns vielleicht auch Kommissar Zufall.

SEBASTIAN MEURER STELLTE DIE FRAGEN.

Quelle: NGZ
 
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