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Düsseldorf
Angebote für Schüler, die zweisprachig aufwachsen

Düsseldorf. (arc) Unter dem pädagogisch sperrigen Begriff "Herkunftssprachlicher Unterricht" verbirgt sich ein Angebot für Schüler, die zweisprachig aufwachsen. Nach regelmäßigem Besuch des Unterrichts können die Schüler am Ende der Sekundarstufe I eine schriftliche und mündliche Prüfung ablegen. Dieses Angebot ist auch in Düsseldorf verbreiteter, als mancher denkt, wie eine Informationsvorlage belegt, die in der Bezirksvertretung 8 (Eller, Lierenfeld, Unterbach, Vennhausen) vorgestellt wurde.

Demnach gibt es das Angebot an insgesamt sechs Schulen im Stadtbezirk, darunter an vier Grundschulen. So unterrichtet eine Lehrkraft an der Katholischen Franz-Böhm-Grundschule am Kamper Weg fünf Stunden Russisch in der Woche. An der Astrid-Lindgren-Grundschule an der Leuthenstraße ist ein Pädagoge dafür zuständig, Schüler sechs Stunden in der Woche in Türkisch zu unterrichten. Auch an der Gemeinschaftsgrundschule Richardstraße widmet sich eine Lehrkraft sechs Stunden in der Woche dem Türkischunterricht. Gar 18 Stunden Italienisch-Unterricht werden an der Grundschule Vennhauser Allee erteilt, dafür werden zwei Lehrer benötigt.

An der Gemeinschaftshauptschule Bernburger Straße unterrichtet eine Lehrkraft sieben Stunden in der Woche bosnische Kinder. Zudem werden zwölf Unterrichtsstunden in Koreanisch angeboten, darum kümmern sich drei Lehrer. Das weitaus größte Angebot an herkunftssprachlichem Unterricht hat die Dieter-Forte-Gesamtschule an der Heidelberger Straße. Insgesamt drei Lehrkräfte sind dafür angestellt. Es gibt allein 28 Unterrichtsstunden Polnisch in der Woche, darüber hinaus sechs Stunden Griechisch und sechs Stunden Russisch.

Schaut man sich die Zahlen für den gesamten Bereich des Schulamtes Düsseldorf an, liegt Russisch (13 Schulen) vorne, es folgen Arabisch (9) und Türkisch (8).

Quelle: RP
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