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Düsseldorf
Bessere Verbindung der Stadtteile gefordert

Düsseldorf. Stadtteilpolitiker der Bezirksvertretung 5 diskutieren Schwachstellen des Nahverkehrsplans. Von Julia Brabeck

Nachdem die Bürger des Stadtbezirks 6 bei einer Versammlung am 10. November Anregungen zur Entwicklung des Nahverkehrs abgeben konnten, haben nun die Mitglieder der Bezirksvertretung 6 weitere Wünschen an den Nahverkehrsplan 2017 angemeldet. In diesem werden Pläne erarbeitet, wie sich das Angebot an Bussen und Bahnen in der Landeshauptstadt entwickeln könnte. Nicht nur der Umfang des Angebots spielt bei der Gestaltung des Nahverkehrsplans eine Rolle. Auch Umweltqualität und Barrierefreiheit sind wichtig.

Deshalb regt Bezirksbürgermeister Ralf Thomas (SPD) beispielsweise an, den Umbau der Bahnhaltestelle Eckener Straße vorzuziehen, der eigentlich erst ab 2021 vorgesehen ist. Im Umfeld befinden sich viele öffentliche Einrichtungen wie die Bücherei, das Schwimmbad und ein Zentrum plus. "Die dortigen Bushaltestellen sind barrierefrei, ein Umstieg in die Bahnen aber dann nicht möglich", sagt Thomas.

Besser Anbindungen wünschen sich die Politiker zwischen Rath und dem Flughafen, Unterrath und der Theodorstraße, Unterrath und dem ISS Dome, Airport City und Rath, Airport City und Unterrath, Lichtenbroich und Rath. Georg Jungbluth vom Seniorenrat regt an, wünscht sich mehr Notrufeinrichtungen an abgelegenen Haltepunkte und Peter Rasp (SPD) verlässlichere Abfahrtanzeigen. "Das sind oft die reinsten Märchenstunden, bei denen keine Angabe stimmt."

Fest steht bereits, dass die Strecke der Buslinie 760 in Unterrath geändert werden soll, da die Wege zu den Haltestellen zu lang ausfallen. Mit der Verlängerung der 701 zum ISS Dome soll die schlechte Erreichbarkeit des dortigen Gewerbegebietes beendet werden.

(brab)
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