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Kolumne Auf Ein Wort
Der Herr des Friedens

Kolumne Auf Ein Wort: Der Herr des Friedens
Petrus Beshay ist Priester der koptisch-orthodoxen Gemeinde, die am 7. Januar Weihnachten feiert. FOTO: Anne Orthen
Düsseldorf. Die Geburt Christi ist ein großartiges und lebendiges Ereignis, welches in unserem Leben tatkräftig existiert. Wir stehen vor einem himmlischen Ereignis, das sich mitten in der Geschichte der Menschheit ereignete. Jesu Geburt ist nicht nur unser Leben und unsere Überzeugung, sondern auch unsere Hoffnung, die uns stärkt, wenn wir schwächeln und mit Problemen belastet werden. Das Krippenkind ist eine starke und existentielle Beziehung, die zwischen Mensch und Gott entstanden ist. Es ist eine gegenseitige Bindung - Jesus ist geboren, also existiere ich. Denn diese Bindung ist für die Menschen das wahre Leben.

Jesus' Evangelium an die Menschen soll Frieden verbreiten. ER ist der König des Friedens, der die Versöhnung zwischen Gott und der Menschheit wiederherstellt und zwischen den Menschen. Während Seiner Zeit auf Erden beruhten seine Lehren hauptsächlich auf "Frieden und Liebe".

In unserer heutigen Zeit ist leider der Sinn des weihnachtlichen Feierns verfälscht worden. Das ursprüngliche Fest im Sinne der Bibel rückt immer mehr in den Hintergrund. Weihnachten ist mittlerweile nur mit dem geschmückten Weihnachtsbaum, der Beleuchtung überall und den vielen übertriebenen Geschenken verbunden. Das Verständnis zum Fest ähnelt einer Jagd nach verlockenden Angeboten und reduzierten Waren. Von dem tiefsinnigen Ereignis ist nichts übriggeblieben.

Wo bleibt der wahre Hauptdarsteller - Jesus Christus - der Weihnachtsgeschichte? Wo bleiben die guten Werke, die ER uns, als Vorbild, vorgezeigt hat. Wo bleiben die Armen, die Schwachen, die Bedürftigen, die Waisen, die Unterdrückten und die Kranken?

Jetzt ist die Zeit gekommen, um Jesus Christus zu empfangen und seine Geburt zu erleben! ER akzeptierte, in einer Krippe zur Welt zu kommen. Er besuchte die Sünder und hatte Erbarmen mit den Kranken. Lasst uns wie die Drei Könige vor ihm verbeugen. Lasst uns ihm demütige Herzen schenken. Lasst uns barmherzig sein, Hungrigen Essen, Bedürftigen Kleidung, Obdachlosen ein Dach über den Kopf geben und kranke Menschen besuchen und betreuen! Lasst uns Weihnachten in diesem Sinne feiern!

Quelle: RP
 
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