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Düsseldorf
Die Immobilienpreise steigen jetzt langsamer

Düsseldorf. Nach Jahren der Stagnation wird in Düsseldorf wieder mehr gebaut. 2014 wurden im Stadtgebiet 2900 neue Wohnungen genehmigt. Das ist eine Steigerung um mehr als 28 Prozent, wie Jörg Schnorrenberger als Vorsitzender des Rings deutscher Makler (RdM) gestern mitteilte. Allerdings wird dieses Mehr an Wohnraum von dem Zuzug in die Landeshauptstadt mehr als aufgefressen. In nur 15 Jahren soll die Stadt den Prognosen des RdM zufolge 70 000 Einwohner mehr haben als heute. Das würde eine wesentlich stärkere Bautätigkeit notwendig machen. Von Thorsten Breitkopf

Die Preisentwicklung ist zweigeteilt. "Während Eigentumswohnungen im Wiederverkauf in mittelguten Lagen um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr stiegen, von 2100 Euro pro Quadratmeter auf 2400 Euro, gaben sie an guten und sehr guten Standorten leicht nach", zitiert Schnorrenberger aus dem neuen RdM-Immobilienspiegel. Im Neubau-Erstbezug müssen in Toplagen wie Stadtmitte, Derendorf oder im Zooviertel etwa 4300 Euro eingerechnet werden. In der Spitze liegen die Quadratmeterpreise bei bis zu 5500 Euro. In Flingern müssen etwa 3800 Euro eingerechnet werden, in Bilk und Unterbach 3500 Euro. Damit ist Düsseldorf in Deutschland die Stadt mit den siebthöchsten Neubauwohnungspreisen. Laut Immobilienindex des Empirica-Instituts liegt die Stadt gleichauf mit Frankfurt am Main.

"Während wir bei den Wohnungspreisen in Bilk, Derendorf und Flingern nach vielen Monaten der Steigerungen mit einer Beruhigung rechnen, glauben wir, dass die Preise für Bestandswohnungen in Teilen Benraths, Gerresheims und Pempelforts weiter zulegen", sagt Schnorrenberger. Für Einfamilienhäuser müssen in mittelguten Lagen wie in Unterrath 450 000 Euro kalkuliert werden, an sehr guten Standorten (Zooviertel, Oberkassel) 1,15 Millionen Euro.

Quelle: RP
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