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FOTO: Thomas E. Götz
Düsseldorf. Ein Stück weit ist ihr die Leidenschaft für Politik in die Wiege gelegt worden. Auch wenn Ina Steinheiders () Vater nur Mitglied in der SPD war, nicht aktiv die Politik mitbestimmt hat. Genau das aber will die 55-Jährige, die seit 2008 ein Parteibuch der Sozialdemokraten besitzt und seitdem die kommunale Politik-Karriereleiter raufgeklettert ist. Seit der Kommunalwahl 2014 war die geborene Düsseldorferin Bezirksvertreterin im Stadtbezirk 3, der die Stadtteile Oberbilk, Unterbilk, Bilk, Friedrichstadt, Hafen, Hamm, Flehe und Volmerswerth umfasst.

Das Amt wird Steinheider nun abgeben - Nachfolgerin ist Johanna Boltz -, weil mit ihr Unterbilk eine neue Ratsfrau hat. Die studierte Architektin, die bis 1999 in Berlin arbeitete, rückt für Rajiv Strauß in die SPD-Ratsfraktion nach und will im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung, im Umweltausschuss und im Ausschuss für Öffentliche Einrichtungen nicht nur mitreden, sondern mitbestimmen. Ihr Kerngebiet: die verträgliche Verdichtung der Stadt.

Platz für Gewerbe soll es ebenso geben wie für bezahlbaren Wohnraum. "Wege zwischen Arbeit und Wohnen müssen kurz sein", sagt Steinheider, die Nachbarschaften stärken will. So wie sie es bei sich in Hamm schon umgesetzt hat - mit einem Vorgarten, den die Gemeinschaft nutzt. "Der Garten ist zu einem richtigen Treffpunkt für den Aderkirchweg geworden", sagt Steinheider. Und wenn die Single-Frau nicht gerade gärtnert, ist sie in der Welt unterwegs.

Pauschalreisen sind aber nicht so ihr Ding. Ina Steinheider mag Abenteuer: eine Rucksackwanderung mit Freunden durch Nordamerika mit Zelt und Camping-Kocher oder eine Trekking-Tour durch die Pyrenäen. Nicole Kampe

Quelle: RP
 
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