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Düsseldorf
Feuerwehr warnt vorm Schwimmen im Rhein

Düsseldorf. Der Rheinpegel ist hoch - und wer in der Hitze Abkühlung im Strom sucht, begibt sich in Lebensgefahr. Die alljährliche Warnung vor den gefährlichen Unterströmungen ist deshalb jetzt besonders aktuell.

Dass immer noch nicht jeder weiß, dass der Rhein auch für geübte Schwimmer hochgefährlich ist, belegen die Einsatzzahlen der Feuerwehr: Sie hat in diesem Jahr bereits zwölf Menschen aus dem Rhein geholt, zwei mussten vom Notarzt wiederbelebt werden. Im vergangenen Jahr war ein Mönchengladbacher beim Baden tödlich verunglückt, und im Jahrhundertsommer 2003 kostete der Rhein allein in Düsseldorf fünf Menschen das Leben.

Deshalb appellieren Feuerwehr, Wasserwacht und Wasserschutzpolizei gemeinsam mit der DLRG, auf das Bad im Rhein am besten ganz zu verzichten. Viele Menschen unterschätzen etwa die Gefahr des Rückschwalls bei vorbeifahrenden Schiffen und die Strudelbildung an den Kribben. Verboten ist das Schwimmen im Rhein allerdings nicht grundsätzlich, sondern nur in bestimmten Bereichen: An Brücken, Schiffs- und Fähranlegern, Schleusen, Vorhäfen, und im Bereich von Häfen und Werften gilt das Badeverbot bundesweit.

(sg)
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