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Umgestaltung
Florapark bekommt neuen Eingang

Düsseldorf. Die Umgestaltung des Floraparks schreitet voran: Heute beginnen Bauarbeiten an der Bachstraße. Dort soll neuer Eingang entstehen. Dazu wird das vorhandene Parkgeländer abgetragen und ein Teil der Mauer entfernt. Wie das Gartenamt der Stadt mitteilt, müssen im Laufe der Arbeiten eine dreistämmige Robinie gefällt und einige Sträucher entfernt werden. Von Hanna Koch

Der Eingang, dessen Bau 40 000 Euro kostet, liegt in Höhe des Treppenaufgangs zum Gelände der Düsseldorf Arcaden. Auch die Treppenanlage wird im Zuge der Arbeiten modernisiert, sie verbindet die Wohnanlage hinter dem Einkaufs. und Stadtteilzentrum mit dem neu entstehenden Kinderspielplatz und soll mit einer behindertengerechte Rampe oder einem Aufzug ausgestattet werden.

Schon seit Januar sind Mitarbeiter des Gartenamts im Florapark im Einsatz. Im November 2009 hatte die Bezirksvertretung beschlossen, den historischen Garten neu zu gestalten. Anwohner hatten sich über die mangelnde Übersichtlichkeit des Parks beklagt, der in den 50er Jahren sehr verwinkelt, mit kleinen Sitzgruppen und lauschigen Ecken angelegt worden war.

Offene Sichtachsen sollen im Park nun mehr Offenheit und Transparenz garantieren. Dazu wurde bereits ein neuer Eingang geschaffen: An der Bilker Allee durchbrachen Arbeiter einen Zaun, um dort einen weiteren Zugang einzurichten. Mit diesem Durchgang besinnen sich die Gartengestalter auf die historischen Ursprünge des Parks aus dem 19. Jahrhundert, denn die Sichtachse zur namensgebenden Florastraße war damals schon gegeben.

Im Zuge dieser wieder eingerichteten Sichtachse soll die Skulptur "Adam und Eva" aus dem Jahr 1941, die jetzt noch etwas versteckt hinter Büschen steht, nach vorne versetzt und in Verlängerung dieser Achse postiert werden. Die Umsetzung ist für den April geplant. Ein Steinmetz wird vorab prüfen, ob und in welchem Umfang die Skulptur zuvor renoviert werden muss. Postiert werden soll sie in einem jahreszeitlich wechselnd bepflanzten Beet. So ins Blickfeld gerückt, soll das Werk besser geschützt sein vor Graffiti-Schmierereien.

Weitere Pläne: Direkt gegenüber der Florabar soll eine Eibengruppe verschwinden und stattdessen Rasen gesät werden, um eine Sichtachse zur Brücke in der Parkmitte zu schaffen. Die Vielfalt der Pflanzen soll erweitert werden, ein neues Wegenetz den Park besser erschließen.

Quelle: RP
 
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