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Düsseldorf
Gaslaternen: Gereiztes Klima bei Bürgerbeteiligungen

Düsseldorf. Mit der Informationsveranstaltung im Linksrheinischen heute ab 17 Uhr im Comenius-Gymnasium, Hansaallee 90, enden die neun Bürgerbeteiligungen der Stadt zur Gasbeleuchtung. Waren die Zuhörer zu Beginn noch vor allem irritiert angesichts der wenig transparenten Erläuterungen, wirkten viele der Zuhörer zuletzt zunehmend gereizt und machten ihrem Unmut lautstark Luft, da sie sich vom Entscheidungsprozess, wie viele der rund 14.000 Gaslampen (laut Ratsbeschluss mindestens 4000) stehenbleiben können (und wo genau), ausgeschlossen fühlen.

Der Einladung im Stadtbezirk 2 folgten mit mehr als 200 Interessierten so viele Teilnehmer wie noch nie bisher - was nicht zuletzt daran lag, dass zum Beispiel in Düsseltal nach Vorstellung der Verwaltung keine Gaslaternen erhalten werden sollen. Die Stimmung war wie zuvor auch in Rath ziemlich gereizt, Vortragenden wurde das Wort abgeschnitten.

Auch bei der Veranstaltung im Stadtbezirk 1, bei der die Gegner einer Umrüstung auf LED unter den 70 Anwesenden klar in der Überzahl waren, war das Klima aggressiv. Es regte sich aber teilweise auch Widerstand dagegen, dass offensichtlich stets Vertreter der Gaslicht-Bürgerinitiative die Verwaltung mit immer denselben Fachfragen zu provozieren versuchten, während direkt Betroffene aus dem Stadtbezirk kaum zu Wort kommen würden.

(arc)
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