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Düsseldorf
Geisel nimmt seinen Berater Peter Kluth in Schutz

Düsseldorf. Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) reagiert mit einer offiziellen Stellungnahme auf die Ankündigung der CDU, die Rolle seines Beraters Peter Kluth von der Bezirksregierung prüfen zu lassen. Er betont, Kluth arbeite ehrenamtlich für die Stadt. Er habe dabei geholfen, bei der Frage der Ausschüttung der Stadtsparkasse "eine bundesweit beachtete grundlegende Klarstellung im Verhältnis zwischen der Stadt als Träger, dem Verwaltungsrat und dem Vorstand des Instituts" zu erreichen. Die Rechte von Träger und Verwaltungsrat seien gestärkt worden, ein Erfolg, sagt Geisel.

Die CDU habe sich anders positioniert und versucht, die Mitarbeit Kluths zu diskreditieren. Geisel findet "es bedauerlich, dass das unentgeltliche persönliche Engagement eines Bürgers für seine Stadt in dieser Weise schlechtgeredet wird". Dies sei kein Ansporn für andere, sich zu engagieren. Kluth ist Anwalt und Geschäftsführer der städtischen Holding, in der die Beteiligungen an Stadtwerken, Flughafen, Rheinbahn und Bädern gebündelt sind. Messe und Stadtsparkasse, um die er sich auch kümmert, gehören nicht dazu.

(ujr)
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