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Düsseldorf
Illegaler Park-Service blockt weiter freie Flächen

Fotos: Ärger über Park-Service in der Region
Fotos: Ärger über Park-Service in der Region FOTO: Andreas Bretz
Düsseldorf. Nachdem sich zuletzt die Klagen von Anwohnern über blockierte Stellflächen mehrten, will OB Dirk Elbers die Geschäftemacherei von illegalen Park-Service-Unternehmern unterbinden. Von Hans Onkelbach

Elbers: "Das ist eine Frechheit. Wir werden diese Situation nicht hinnehmen. Ich habe die Verwaltung beauftragt, alles zu tun, um dieses wilde Parken der Autos von Fluggästen queer durch das Stadtgebiet zu unterbinden." Damit spricht der Rathaus-Chef vielen Düsseldorfern aus der Seele, denn offenbar hat mindestens eine der Firmen unterschiedliche Flächen in Düsseldorf mit den Wagen ihrer Kunden belegt.

Nachdem das Unternehmen den Parkplatz des Löricker Freibades räumen musste, wurde der Simon-Gatzweiler-Platz in Heerdt genutzt. Zudem stehen seit Wochen Dutzende von Wagen unbewegt an der Cecilienallee (Nähe Theodor-Heuss-Brücke) und auf dem dortigen Parkplatz unter der Brücke, haben die Anwohner Jörg E. und Roland S. beobachtet. Das ist nicht nur für die Anwohner ärgerlich, sondern auch für die Mitarbeiter in den zahlreichen Büros, die ihre Wagen nicht mehr abstellen können, irgendwo freie Flächen suchen und nun vermehrt Strafzettel kassieren.

Dagegen ist Melek Ates empört: Seit knapp zwei Jahren betreibt die studierte Betriebswirtin eine Carpark-Firma am Vogelsanger Weg, hat 15 fest angestellte Mitarbeiter und eine große Anzahl Minijobber: "Wir stellen unsere Autos nicht auf öffentlichen Grundstücken ab, zahlen viel Geld für das Anmieten von Flächen und müssen jetzt ausbaden, was unseriöse Kollegen verbocken." Korrekte Anbieter werden mit den schrägen Mitbewerbern über einen Kamm geschoren, sagt sie.

Das Ordnungsamt hatte zuletzt erklärt, es handele sich um eine verbotene Nutzung öffentlicher Flächen und das unseriöse Unternehmen (das in Ratingen sitzt) aufgefordert, die Flächen freizumachen. Die Rechtslage ist jedoch schwierig, heißt es, weil man eigentlich bei jedem einzelnen Auto nachweisen muss, dass er von einem Park-Service bewegt und unberechtigt abgestellt wurde - sehr aufwendig.

Quelle: RP
 
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