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Weiher im Hofgarten leergepumpt
"Jröne Jong" bleibt länger auf dem Trockenen

Weiher im Hofgarten leergepumpt: "Jröne Jong" bleibt länger auf dem Trockenen
Die Fundstelle der Knochen wurde sicherheitshalber mit Planen verdeckt, es wurde aber schnell Entwarnung gegeben. FOTO: Karin Struck
Düsseldorf. Der Anblick hat viele Düsseldorfer am Wochenende überrascht. An den trocken gelegten Weiher im Hofgarten mit der Skulptur "Jröne Jong" müssen sie sich allerdings in den nächsten Monaten gewöhnen. Ein Knochenfund zog zwischendurch einen Polizeieinsatz nach sich.

Schlamm, Steine und ein Flussgott auf dem Trockenen - nur warum? Diese Frage hat die Stadt Düsseldorf am Montag nun beantwortet: Die Düssel soll nach einigen Jahren von ihrem Dasein in Stahlrohren befreit und zwischen Goltsteinparterre bis zur Landskrone wieder offen gelegt werden. Um neue Rohrleitungen während der Bauphase und später den nötigen Anschluss an die Landskrone zu bauen, musste nun das Wasser aus dem Weiher gelassen werden. Das THW pumpte im Rahmen einer Übung den Rest ab, wie ein Sprecher der Stadt erklärt. "Der Fischbestand wurde im Vorfeld abgefischt, einzelne Tiere wurden umgesetzt."

Auf unserer interaktiven Karte sehen Sie, wo die Düssel verläuft und wo sich Goltsteinparterre, Landskrone und Weiher mit "Jröne Jong" befinden. Einfach auf die Symbole klicken und mit Plus und Minus rein- und rauszoomern.

Für einen Schreckmoment während der Arbeiten am Samstag sorgte ein Knochenfund im Schlamm. In einem Einkaufskorb befanden sich neben Steinen auch Knochen. Allerdings wohl von einer Gans oder Ente. Die Polizei wurde gerufen, konnte aber schnell Entwarnung geben.

Wie lange der Weiher mit der Skulptur nun genau trocken bleibt, ist noch nicht klar. "2017 soll es fertig sein", sagt der Stadtsprecher - wann genau, hänge davon ab wie gut die Arbeiten im Winter vorankämen. 

 

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