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Düsseldorf
Von wilden Tieren und Feiern fernab des Festplatzes

Rheinkirmes 2015: Von wilden Tieren und Feiern fernab des Festplatzes
Kein Ponyreiten, dafür aber Frösche-Werfen: Genug Tiere gab es trotzdem auf der Rheinkirmes. FOTO: Bernd Schaller
Düsseldorf. Diese Störung kam zur absoluten Unzeit. Kurz vor dem Feuerwerk am Freitagabend gab es einen Rechner-Ausfall in der Leitstelle der Rheinbahn. Mehr als 150 U-Bahnen mussten daraufhin händisch koordiniert werden.

Dass die Düsseldorfer sich von einem Unwetter nicht die Laune verderben lassen, wurde am Samstag deutlich: So hatten sich sowohl die DEG als auch das Comitee Düsseldorfer Carneval zu einem Rundgang über die Kirmes angekündigt, der jedoch wegen der Schließung der Kirmes ausfiel. Die Karnevalisten, die sich mit 90 Personen, den Vorsitzenden der Düsseldorfer Karnevalsvereine, am Riesenrad verabredet hatten, wollten ihren Ausflug deshalb aber nicht absagen und trafen sich stattdessen in der Altstadt zu einem Rundgang durch die Hausbrauereien, organisiert von CC-Präsident Michael Laumen und seinem Stellvertreter Stefan Kleinehr.

Stichwort Hausbrauereien: Großzügig zeigte sich gestern das Füchschen. Wer ein Ticket für das Séparée des Zeltes auf der Kirmes für Samstag erstanden hatte, bekam das Geld für die Eintrittskarte entweder erstattet oder durfte stattdessen gestern das Séparée beim Konzert der Kölner Band Kuhl un de Gäng besuchen.

Schon vor Beginn der Kirmes heiß diskutiert war die Absage in diesem Jahr an das Ponyreiten nach Protesten von Tierschützern. Doch auch ohne Ponys glich die Kirmes einem Zoo: Enten wurden geangelt, auf wilden Mäusen geritten, Frösche durch die Luft gewirbelt und Hotdogs in Massen verspeist.

Richtig anstrengend wird es heute für viele Schausteller, die ihre Fahrgeschäfte wieder abbauen müssen. Deshalb holen sie sich Hilfe. Mit Aushängen warben manche um Unterstützer für die Arbeit - zum Beispiel am Break Dance II.

(esc/jaw/lai)
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