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Düsseldorf
Kö-Bogen II: Begrünung wird vertraglich gesichert

Düsseldorf. Die Stadt will darauf achten, dass die vom Architekten Christoph Ingenhoven und den Investoren zugesagte Begrünung der Gebäude am Rand des Gründgens-Platzes wirklich funktioniert. Dies werde im städtebaulichen Vertrag, der zwischen dem Rathaus und den Investoren geschlossen wird, festgelegt, hieß es in der Bezirksvertretung 1 auf eine Anfrage der FDP.

Demnach ist von der Bauherrn-Seite ein Gutachten in Auftrag gegeben worden, das analysiert, unter welchen Anforderungen die Hainbuchhecken, die an der Fassade des Hauptgebäudes geplant sind, gedeihen. Im Zuge von Kö-Bogen II soll am Rand des Gründgens-Platzes das "Ingenhoven-Tal" entstehen. Vorgesehen ist ein langer, bis zu 26 Meter hoher Gebäuderiegel an der Schadowstraße. Seine hintere und seitliche Fassade soll terrassiert und mit Hainbuchen bepflanzt werden. Hainbuchen sind auch auf dem Dach vorgesehen. Auf einem weiteren Baufeld soll ein Pavillon mit einem dreieckigen Rasen-Dach entstehen. Sein abgeschrägtes Dach soll gemeinsam mit der schrägen Seitenfassade des Hauptgebäudes für den Tal-Effekt sorgen.

Nach Angaben der städtischen Planungsbehörden hat man mit Blick auf funktionierende Begrünung auch einen eigenen Sachverständigen zur Rate gezogen - für die Hainbuchhecken ebenso wie für das Grasdach. In beiden Fällen wird das Grün nur einen Teil des Jahres zu sehen sein: Das Laub der Hainbuchen soll sich Herbst und Winter goldbraun bis braun färben, der Rasen wird in den Wintermonaten ebenfalls eher dunkle Farben annehmen. Die Investoren müssen sich laut Stadt verpflichten, die Begrünung auszuführen, zu pflegen und zu erhalten, all das wird im Grundbuch eingetragen.

Die Politik ist in diesem Punkt besonders aufmerksam, weil beim Kö-Bogen I die Fassadenbepflanzung bei den Libeskind-Bauten bis heute nicht richtig funktioniert.

(dr)
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