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Düsseldorf-Rath
Polizei kontrolliert Feier der Hells Angels

Düsseldorf-Rath: Polizei kontrolliert Feier der Hells Angels
Die Polizei hatte für die Personenkontrollen ein Zelt aufgebaut. Gesucht wurde nach Waffen und verbotenen Gegenständen. FOTO: RP
Düsseldorf. Mit großem Aufgebot hat die Polizei am Freitagabend ab 18 Uhr die Versammlung von Hells Angels an der Theodorstraße in Rath kontrolliert. Der Einsatz löste zwischenzeitlich Verkehrsprobleme aus.

Den Kennzeichen der Fahrzeuge nach reisten die Rocker vorwiegend aus dem Ruhrgebiet an, aber einige auch aus dem Bergischen Land. "Manche kamen auch zu Fuß", erklärte eine Polizeisprecherin. Die Kontrollen sorgten ab der Autobahnabfahrt für Staus, Besucher des Musicals Cinderella on Ice im ISS Dome wurden von der Polizei an den Kontrollen vorbeigelotst.

Die Beamten durchsuchten nicht nur die Fahrzeuge. Für die Personenkontrolle war ein großes Zelt aufgebaut. "Wir haben nach Waffen und verbotenen Gegenständen gesucht", so die Polizeisprecherin. Eine Bilanz der Kontrollen soll es am Wochenende geben. Der Ort der Feier ist nach Angaben von Beobachtern ein ehemals besetztes Haus, das nur inoffiziell als Gaststätte besucht wird. Die Hells Angels hätten dort schon einmal gefeiert, so die Sprecherin. Zur Begrüßung der Gäste war ein Banner dort aufgehängt mit der Aufschrift "Welcome Brothers".

Immer wieder Probleme mit den Rockern

Für Aufsehen und gewalttätige Auseinandersetzungen sorgten die Hells Angels in der Vergangenheit wiederholt in der Altstadt. Anfang Dezember hatte eine Gruppe von Männern, die der Rocker-Gruppe angehören, einen Imbiss an der Mühlenstraße überfallen. Polizisten konnten den Überfall stoppen und verhinderten eine Gewalteskalation.

Im September vorigen Jahres hatte es eine Massenschlägerei in der Altstadt gegeben, bei der etwa 60 Hells Angels einen Machtkampf zwischen zwei verschiedenen Lagern ausgetragen hatten. Im November vorigen Jahres hatte ein Mitglieder der Rockerbande auf einen Gast in einem türkischen Restaurant an der Graf-Adolf-Straße geschossen und war geflüchtet.

(stz)
 
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