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Düsseldorf
Prominente musizieren mit und für Kinder

Düsseldorf. Die Benedikt Niemeyer Stiftung fördert junge Musiktalente. Gestern gaben diese gemeinsam ein Benefizkonzert. Von Julia Brabeck

Über drei Stunden wurde gestern in den Düsseldorfer Rheinterrassen für einen guten Zweck musiziert. Dabei wechselten sich Kinder mit Erwachsenen, Profis mit Laien ab und sorgten so für ein unterhaltsames Programm mit Klassik, Jazz und Swing.

Veranstalter war die Benedikt Niemeyer Stiftung, die 2014 vom Unternehmer Benedikt Niemeyer gegründet wurde. Zusammen mit seinem Freund, dem Psychologen und Jazz-Musiker Wolf-Dieter Doldinger, verfolgt er das Ziel, die musikalischen Talente von benachteiligten Kindern zu fördern. Sowohl der Musikunterricht wie auch die Musikinstrumente werden diesen kostenlos zur Verfügung gestellt. Bis zu zwei Jahre lang werden die Kinder gefördert. Einmal im Jahr dürfen sie dann zusammen mit Prominenten, Wirtschaftsgrößen und Musikern ihr Können bei einem Konzert präsentieren.

Gestern traten so unter anderem Schüler der städtischen Realschule Florastraße im Wechsel mit Oberbürgermeister Thomas Geisel, Donatus Kaufmann, Vorstand der Thyssen Krupp AG, Ulrich Lehner, Präsident der Düsseldorfer IHK, der Leiter von Starlight-Express Michael Weiss und die Musiker Christiane Oxenfort und Jonny Ahmeti auf.

"Die Musiker haben tolle Leistungen gezeigt. Das Konzert Nummer eins von Mozart beispielsweise ist recht lang und anspruchsvoll und wurde, auch technisch sehr gut von Christiane Oxenfort und Thomas Geisel vorgetragen", sagt Doldinger.

Rund 30.000 Euro benötigt die Stiftung zurzeit jährlich für das Förderprogramm. "So viel Geld haben wir im Vorfeld zum Konzert bereits von großen Düsseldorfer Unternehmen gespendet bekommen und beim und nach dem Konzert kommt in der Regel auch noch einiges zusammen", sagt Doldinger.

Das ist auch nötig, denn die Stiftung will auch noch die Hulda-Pankok-Schule, die von vielen Flüchtlingen und Migranten besucht wird, in ihr Programm mit aufnehmen. "Schließlich ist Musik eines der besten Mittel, um gute Integrationsarbeit zu leisten."

Zudem sucht die Stiftung noch Instrumente, die nicht mehr gebraucht werden. "Wir arbeiten diese auf und stellen sie dann den Kindern zur Verfügung." Eine Spende aber wird wohl abgelehnt werden müssen. "Man hat uns eine ganze Orgel angeboten", sagt Doldinger.

Quelle: RP
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