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Lokalsport
ART demontiert Bergische Panther

Düsseldorf. Die Oberliga-Handballer siegen im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten mit 26:20. Fortunas Damen überzeugen dagegen nur eine Halbzeit gegen das punktlose Schlusslicht. Der TV Angermund ist beim TV Ratingen chancenlos. Von Michael Hinzmann

Hochmotiviert waren die Handballer des ART vor rund 100 Zuschauern ins Oberliga-Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten HSG Bergische Panther gegangen. Schließlich wollten sie sich für die knappe 21:22-Hinspielniederlage revanchieren. Für ihren Einsatzwillen wurden die Düsseldorf mit einem verdienten 26:20-Erfolg belohnt. Zudem kletterten die Schützlinge von Trainer Dusko Bilanovic in der Tabelle auf Rang vier. Dadurch haben sie bereits zwei Spieltage vor dem Saisonende die direkte Qualifikation für die neue Nordrheinliga sicher. Der direkte Konkurrent VfB Homberg unterlag gegen Königshof mit 22:30. Damit werden die Rather mindestens als Sechster durchs Ziel gehen.

Gegen die Panther hatte der ART das Heft von Beginn an in die Hand genommen und sich, angetriebenen von ihrem erneut starken Torhüter Jascha Schmidt, kontinuierlich abgesetzt. Über 2:0, 7:3, 9:4 und 13:6 warfen sie bis zur Halbzeit (17:9) bereits die Vorentscheidung heraus. Auch im zweiten Durchgang war ihr Torhunger noch nicht gestillt. Als sie dann jedoch eine Reihe bester Möglichkeiten ungenutzt ließen, konnten die Burscheider bis zum Schlusspfiff noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Dies war dann auch der einzige Kritikpunkt von Bilanovic an der starken Vorstellung seiner Schützlinge: "Wir haben im zweiten Durchgang leider einige Chancen liegen gelassen, sonst wäre das Ergebnis noch deutlicher ausgefallen. Insgesamt bin ich aber stolz auf meine Mannschaft und freue mich, dass wir ein solches Spiel gezeigt haben."

Trotz eines klaren 33:17-Erfolges gegen den Tabellenletzten TV Biefang stimmte bei den Oberliga-Handballerinnen der Fortuna die Leistung nur in der zweiten Halbzeit. Nach einem ausgeglichenen Beginn (6:6) hatten sich die Gastgeberinnen auf 13:6 abgesetzt, die Oberhausenerinnen bis zur Pause aber wieder auf 10:14 herankommen lassen. "Mit der ersten Halbzeit kann man nicht sonderlich zufrieden sein. Bei uns fehlte die Konzentration und die Einstellung, während Biefang mit nur kleiner Besetzung tapfer gekämpft und uns viele Schwierigkeiten bereitet hat", kommentierte Fortunas Co-Trainer Klaus Allnoch. Nach einer ruhigen aber deutlichen Halbzeit-Ansprache von Spielertrainerin Ina Mollidor zeigte die Fortuna nach dem Seitenwechsel dann ihr wahres Können. Schnell zog man auf 19:12 davon und ließ den Gästen anschließend mit einem 11:0-Lauf von 20:14 auf 31:14 keine Chance mehr.

Für das Verbandsliga-Derby beim TV Ratingen hatte sich der TV Angermund viel vorgenommen und wollte nach einer langen Negativserie bei den Nachbarn gewinnen. Stattdessen gab es jedoch vor 200 Zuschauern eine deftige 22:33-Klatsche. "Positiv war aus unserer Sicht an diesem Spiel eigentlich nichts. Während die Ratinger die Partie unbedingt gewinnen wollten, fehlte bei uns jegliche Einstellung und Körperspannung. Der TVR hat ein gutes Spiel gemacht. Von daher geht die Niederlage auch von der Höhe her in Ordnung", berichtete TVA-Coach Ulrich Richter. Schnell hatten die Gäste hinten gelegen und ließen die Ratinger über 6:2 bis zur Halbzeit auf 17:9 davon ziehen.

Vor allem in der Deckung blieben die Angermunder regelmäßig zweiter Sieger. Deshalb stellte Richter nach der Pause seine Abwehr von 6:0 auf eine offensivere 4:2-Variante um. Dies brachte jedoch nur bedingt etwas, da vorne weiterhin zu oft die falschen Entscheidungen getroffen wurden und statt eines ruhigen Spielaufbaus viel zu früh der Abschluss gesucht wurde.

Quelle: RP
 
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