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Lokalsport
Auf den Klassenerhalt folgt der Umbruch

Düsseldorf. Der VfL Benrath muss nach den Abgängen von Leistungsträgern eine neue Hierarchie aufbauen. Von Marvin Wibbeke

Lange hat der VfL Benrath um den Verbleib in der Fußball-Landesliga zittern müssen. Nach drei Siegen in den Relegationsspielen war schließlich klar: Das Team aus dem Düsseldorfer Süden bleibt sechstklassig.

Durch die lange Ungewissheit war für Trainer Frank Stoffels und die Verantwortlichen des VfL die Personalplanung für die neue Saison umso schwieriger. Zudem muss der VfL die Abgänge einiger Leistungsträger verkraften, unter anderem von Kapitän Swan Oehme, der gemeinsam mit Marius Lippa und Tim Stemmer zum SV Wersten wechselt. Besonders schmerzt auch der Wechsel von Knipser Sascha Willms, der künftig für den FC Leverkusen auf Torejagd gehen wird. Zudem verlassen Herve Diankanu (Cronenberger SC) und Linus Appiah den Verein. "Das tut schon weh, denn beide hatten uns die Zusage erteilt, bei erfolgreichem Klassenerhalt den Vertrag zu verlängern", sagt Stoffels enttäuscht.

So werden einige der Spieler, die dem Verein erhalten bleiben, künftig mehr Verantwortung übernehmen müssen. Nils Dames trat schon in der vergangen Saison als Führungsspieler auf, als er den VfL in Vertretung des verletzten Oehme aufs Feld führte. Auch der in der Relegation überragende Torhüter Pascal Pitzer soll eine Führungsrolle im Team einnehmen.

Als Ersatzkeeper hat der VfL Evren Adiyaman (VdS Nievenheim) und Daniel Terenyev (FC Tannenhof U19) verpflichtet. In der Verteidigung läuft Robin Reuter (SSV Berghausen) künftig wieder an alter Wirkungsstätte auf. Zwischen 2013 und 2015 trug der Defensiv-Allrounder bereits das Trikot der Schlossstädter. Ebenfalls neu in der Abwehr ist der 20-jährige Simon Pascheit, der zuletzt beim TSV Meerbusch spielte. Zudem verpflichteten die Benrather Marcel Gerasch (Sportfreunde Baumberg U19).

Im Mittelfeld setzt der VfL auf bewährte Kräfte. Neben Dames wurden auch Eckpfeiler wie Fred Adomako, Yannick Krohn und Mario Stoffels gehalten. Hinzu kommen Philipp Betz (SSV Berghausen) und der erfahrene Damir Bajrektarevic (BSC Union Solingen). In Dowan Kim (1. FC Mönchengladbach) kam im Laufe der Vorbereitung zudem eine weitere Alternative hinzu. Die Lücke im Sturm soll indes Sven van Breuningen (1. FC Mönchengladbach) schließen. Der 27-Jährige ist bei den Benrathern kein Unbekannter. Von 2014 bis 2016 spielte er bereits beim VfL. Neben ihm wird Pascal Peponis stürmen. Abgerundet wird der Angriff durch den 19-jährigen Alan Kalongi (SSV Sudberg).

So ist der Kader des VfL im Vergleich zur Vorsaison kleiner geworden. Ob das Nachteil sein könnte, wird sich wohl erst im Laufe der Saison herausstellen.

Quelle: RP
 
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